Der Bitcoin (BTC)-Kurs hat drei blutrote Tage hinter sich, mit einem gesamten Rückgang von 15 %. Dies ist der größte dreitägige Crash seit dem berüchtigten Zusammenbruch der Kryptobörse FTX. Auch die Marktstimmung befindet sich auf demselben niedrigen Niveau wie damals. Dennoch steht Bitcoin immer noch satte 70.000 $ höher.
Ist der Boden für BTC erreicht?
Die vergangenen Tage waren nicht einfach für Bitcoin-Investoren – und natürlich auch nicht für Altcoin-Investoren. Am Montag lag der Kurs noch deutlich über 96.000 $, doch gestern wurde ein Tief von 82.200 $ erreicht. Seit dem 11. November – nur sechs Tage nachdem Donald Trump die US-Präsidentschaftswahlen gewonnen hatte – hat Bitcoin dieses Niveau nicht mehr gesehen.
Innerhalb von drei Tagen ist Bitcoin also um 15 % gefallen – ein Einbruch, den wir seit dem FTX-Kollaps Ende 2022 nicht mehr erlebt haben. Bereits heute Morgen konnte man in den Krypto-Nachrichten lesen, dass die Marktstimmung nun zum ersten Mal wieder auf dem damaligen Niveau liegt. Der bekannte Fear & Greed Index zeigt einen Wert von 10 an, tief in der Zone der „extremen Angst“.
Der große Crash von gestern ist auf die Ankündigung von Trump zurückzuführen, Einfuhrzölle von 25 % auf alle Waren aus der Europäischen Union einzuführen.
Bitcoin konnte den Tag schließlich über der Unterstützungsmarke von 84.000 $ abschließen, wodurch ein weiterer Rückgang unter 80.000 $ verhindert wurde. Laut dem niederländischen Krypto-Analysten Michaël van der Poppe ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Boden nun erreicht ist. Dennoch bleibt die Situation unsicher, solange Bitcoin nicht die 89.000 $-Marke durchbricht.
Gesunde Bitcoin-Korrektur
Seit dem Allzeithoch von 109.400 $, das am 20. Januar (dem Amtseinführungstag von Donald Trump) erreicht wurde, ist der Bitcoin-Kurs insgesamt um 25 % gefallen. Gestern wurde ein Tief von 82.200 $ erreicht, der niedrigste Preis seit dem 11. November.
Es mag sich anfühlen, als wäre das Ende nahe, aber in Wirklichkeit ist dies ein ganz gesunder Bullmarkt-Dip. Tatsächlich waren die Korrekturen in früheren Zyklen sogar noch deutlich heftiger.
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