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Bitcoin (BTC) ist in der Nacht auf den niedrigsten Stand seit September 2024 gefallen und notiert nur noch knapp über einem Niveau, das Analysten als attraktivste Kaufzone einstufen. Ist das Ende des Krypto-Winters damit tatsächlich in Sicht?
Der Bitcoin-Kurs fiel in der Nacht auf 57.700 Dollar und rutschte damit knapp unter das Tief der Vorwoche. Ein stärkerer Ausverkauf blieb aus, doch die meisten Analysten rechnen damit, dass der Boden des Bärenmarkts noch nicht erreicht ist.
Der Grund: Bitcoin notiert weiterhin über dem Realized Price. In allen früheren Zyklen bildete sich der Boden erst, nachdem der Kurs unter diese Marke gefallen war.
Der Realized Price bezeichnet den durchschnittlichen Kaufpreis aller Bitcoins im Netzwerk, gewichtet nach ihrer letzten Transaktion. Vereinfacht gesagt zeigt er, was der durchschnittliche Halter für seine Coins bezahlt hat.
Diese Marke liegt derzeit bei rund 53.300 Dollar. Aktuell notiert der BTC-Kurs bei 58.600 Dollar. Bis dorthin wäre also noch ein Rückgang von etwa 8 Prozent nötig.

Rückblickend habe jeder wiederkehrende Bärenmarkt eine schwierige Phase gebracht, in der Bitcoin unter den Realized Price gefallen sei. Genau dort habe sich die beste Investmentchance bei Bitcoin ergeben, schreibt der CryptoQuant-Analyst Crypto Sunmoon.
2022 fiel der Kurs mehrere Monate lang unter diese Linie, was nahezu mit dem Zyklustief bei rund 15.500 Dollar zusammenfiel. Auch 2018 und 2015 wurde das Tief erst erreicht, nachdem der durchschnittliche Halter kollektiv im Minus lag.
Auch der bekannte Bitcoin-Analyst PlanB, Entwickler des viel beachteten Stock-to-Flow-Modells, sieht das ähnlich. In der vergangenen Woche sagte er, Bitcoin werde seinen Boden „wahrscheinlich“ unter dem Realized Price finden.
Der Analyst Aaron Bennet sagte vergangene Woche, es würde ihn überraschen, wenn Bitcoin diese Marke nicht berührt oder sogar einige Wochen darunter fällt.
Nach dem vierjährigen Zyklus könnte es noch mehrere Monate dauern, bis der Tiefpunkt erreicht ist. Jeder Bärenmarkt dauerte bislang ungefähr ein Jahr, und der Abschwung begann im Oktober vergangenen Jahres.
Das heißt allerdings nicht, dass es wieder so kommen muss. Ebenso wenig ist garantiert, dass Bitcoin wie in der Vergangenheit unter 53.300 Dollar fällt.
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