Am vergangenen Freitag erlebte die größte Kryptowährung eine deutliche Korrektur. Dabei sank der Kurs auf etwa 60.000 Dollar.
Am Wochenende erholte sich Bitcoin (BTC) wieder leicht und überschritt sogar die 70.000-Dollar-Marke. In den letzten Tagen fiel die Coin jedoch erneut stark, doch Experten sehen die aktuelle Phase als Gelegenheit zum Wiedereinstieg.
Bitcoin setzt Abwärtstrend fort
Nachdem Bitcoin am vergangenen Montag unter die 70.000-Dollar-Schwelle gefallen war, begann ein neuer Abwärtstrend. Aktuell bewegt sich der Kurs bei etwa 66.000 Dollar.
Damit verzeichnet Bitcoin derzeit ein Minus von über 12 Prozent in den letzten Tagen und sogar 34,5 Prozent in den letzten drei Monaten.
Die jüngsten Rückgänge werden jedoch teilweise durch positive Zuflüsse bei Bitcoin Exchange Traded Funds (ETFs) abgefedert. In den letzten drei Tagen legten diese um insgesamt 682,71 Millionen Dollar zu.
Deshalb bezeichnete die Analyseplattform Glassnode die Korrektur als durchschnittlich im Vergleich zu historischen Daten. Zeichen für Panikverkäufe sehen sie derzeit nicht.
Der sogenannte Fear and Greed Index zeigt jedoch weiterhin, dass Angst unter Investoren herrscht. Heute steht der Indikator bei einem Wert von 11, was auf „extreme Angst“ hinweist. Das letzte Mal, dass der Index auf dem darüberliegenden Niveau „Angst“ stand, war im letzten Monat. Das Sentiment hat sich im Vergleich zu gestern leicht verbessert, als der Index auf 9 stand.
Experten bleiben optimistisch und raten zu Einstiegsmöglichkeiten
Trotz der Marktängste äußern sich Experten positiv über die gegenwärtige Situation. Auf der Consensus, einem Krypto-Event in Hongkong, erklärte der CEO von BitMine, dass Investoren aktuell nicht versuchen sollten, den genauen Tiefpunkt zu treffen, sondern nach Einstiegsmöglichkeiten suchen sollten.
Auch Tom Lees Kryptounternehmen folgt diesem Rat und kaufte vergangene Woche über 4,3 Millionen Ethereum Token im Wert von etwa 9,2 Milliarden Dollar. Damit ist es mit Abstand der größte börsennotierte Ethereum-Besitzer weltweit.
Aber Lee ist nicht der Einzige, der trotz der Korrekturen optimistisch bleibt. Auch der CEO von Strategy, Michael Saylor, äußerte sich in einer „Earningscall“ mit Aktionären kürzlich zuversichtlich und hält an seinem Fokus auf Kryptowährungen fest, da diese seiner Meinung nach langfristig besser abschneiden werden als traditionelle Vermögenswerte.
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