Der Bitcoin-Kurs ist um etwa 4 Prozent gefallen, kurz nachdem die eingestürzte Kryptobörse Mt. Gox 107.547 BTC im Wert von fast 7,3 Milliarden Dollar in eine unbekannte Wallet verlegt hat.
Diese enorme Verlagerung erfolgt kurz vor dem Plan der insolventen Kryptobörse, BTC-Bestände vor Oktober an die Gläubiger zurückzugeben. Jede Stunde werden mehr Transaktionen gemeldet, was die Besorgnis unter den Investoren erhöht.
Das Twitter-Konto Whale Alert meldete am 28. Mai, dass innerhalb weniger Stunden sechs On-Chain-Transaktionen stattgefunden haben, die von 3.999 BTC bis 32.499 BTC reichen. Viele Investoren befürchten, dass diese Bitcoins auf den Markt geworfen werden könnten, was zu einem enormen Verkaufsdruck führen könnte.

Kommt es zu einem gigantischen Dump?
Der Bitcoin-Kurs sank um etwa 4 % nach der Verlagerung von BTC durch Mt. Gox und wird nun bei 67.875 Dollar gehandelt, verglichen mit 69.574 Dollar zum Zeitpunkt der ersten Übertragung.
Analysten von K33 Research warnten letzten Monat, dass die Verlagerung von Bitcoin aus der Mt. Gox-Ära den Markt „erschrecken“ und die Kryptowährung unter Preisdruck setzen würde.
Mt. Gox schuldet mehr als 9,4 Milliarden Dollar in Bitcoin an einige der 127.000 Gläubiger, die seit über zehn Jahren darauf warten, ihr Geld zurückzubekommen, nachdem die Börse 2014 nach mehreren unbemerkten Hacks zusammenbrach.
Die endgültige Rückzahlungsfrist von Mt. Gox ist der 31. Oktober. Im Januar begann der Verwalter, die Gläubiger zu kontaktieren, um deren Identität und Börsenkonten für die Rückzahlung zu bestätigen.
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