Der Bitcoin-Kurs fiel letzte Nacht stark auf das Niveau von 64.000 Dollar. Damit kehrt die Volatilität zurück, jedoch nicht auf die Weise, wie die meisten Menschen es erhofft hatten. Gestern stieg der Bitcoin kurzzeitig auf das Niveau von 67.250 Dollar, aber mittlerweile sind wir wieder stark gefallen.

Was ist nur los mit der Bullrun der digitalen Währung?

Verkaufsdruck auf Binance

Wenn wir dem populären Analysten Skew glauben dürfen, sind die Rückgänge hauptsächlich auf einen erhöhten Verkaufsdruck auf Binance zurückzuführen.

„Wie wir hier sehen können, wurde die Erholung hauptsächlich von Spotkäufern auf Coinbase und etwas Kaufkraft auf Bitfinex angetrieben. Die Spotmärkte von Binance zeigen vor allem Verkaufsdruck.

Ich denke, dass die Kurse von 66.000 bis 67.000 Dollar ein wichtiges Gebiet für Bitcoin darstellen. Wenn dort Käufer in den Markt kommen, dann bleiben wir standhaft. Sehen wir diese nicht? Dann werden wir weiter bluten“, so Skew.

Trotz der negativen Kursentwicklung von Bitcoin ist Skew derzeit nicht sehr bärisch. Die Rückgänge, die wir jetzt sehen, sind seiner Meinung nach „nicht ungewöhnlich.“ Außerdem sei es ein gutes Zeichen, dass wenig Leverage im Markt sei.

Das bedeutet, dass die Leute momentan relativ wenig mit geliehenem Geld spekulieren.

CoinGlass: Kaufe den Dip

Die Analysten von CoinGlass sind jedenfalls derzeit bullish gegenüber Bitcoin. Sie stellen fest, dass die Funding Rates leicht positiv sind, was bullish ist. Ihr Rat: „Kaufe den Dip.“

Letztendlich müssen wir natürlich noch sehen, ob es ein guter Rat von CoinGlass ist. Das wird auch weitgehend von den wirtschaftlichen Daten aus den Vereinigten Staaten abhängen.

Heute steht in dieser Hinsicht ein wichtiger Datenpunkt auf der Agenda. Wir erfahren heute nämlich, wie sich die Einzelhandelsumsätze im vergangenen Monat in den Vereinigten Staaten entwickelt haben.

Für Bitcoin wäre es gut, wenn diese etwas niedriger ausfallen als erwartet, wodurch die Inflationserwartungen sinken. Dadurch hätte die Federal Reserve mehr Spielraum, um möglicherweise schon im September die Zinsen zu senken.

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