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Der Bitcoin-Kurs ist mit Verlusten in die neue Börsenwoche gestartet. In den vergangenen 24 Stunden steht ein Minus von 0,54 Prozent zu Buche. Damit notiert Bitcoin bei 59.720 Dollar. Auf Sicht von sieben Tagen beläuft sich der Verlust des digitalen Coins sogar auf 6,77 Prozent. Damit scheint Bitcoin (BTC) nun an einem entscheidenden Punkt angekommen zu sein.
Bitcoin ist inzwischen mehrfach in die Zone zwischen 60.000 und 59.000 Dollar gefallen. Entscheidend ist nun, ob sich der digitale Coin dort behaupten kann oder ob eine tiefere Korrektur folgt.
Letzteres lässt sich unter den aktuellen Bedingungen nicht ausschließen. Der gleitende 200-Tage-Durchschnitt (blau) und die exponentielle Variante (rot) bilden derzeit noch einen Widerstandsbereich von 75.514 bis 76.512 Dollar.

Solange Bitcoin solche Widerstände nicht überwinden kann, dürfte der Abwärtstrend intakt bleiben. Der einzige positive Punkt im obigen Chart ist eine mögliche bullishe Divergenz.
Der Kurs bildete zuletzt ein tieferes Tief, der Relative Strength Index (RSI, unteres Feld) jedoch nicht. Das deutet in der Regel darauf hin, dass das Abwärtsmomentum nachlässt.
Bitcoin erhält auch durch die fragilen Friedensgespräche zwischen den Vereinigten Staaten und Iran keine Unterstützung. In den vergangenen Tagen nahmen die Spannungen wieder etwas zu, zudem kam es zu Angriffen von beiden Seiten.
Aus den USA hieß es am Sonntag jedoch, es gebe wieder eine neue Friedensvereinbarung. Iran hat dies bislang nicht bestätigt, weshalb belastbare Meldungen noch ausstehen.
Vorerst scheint es so, als könnten Schiffe die Straße von Hormus wieder frei passieren. Angesichts der widersprüchlichen und wechselhaften Nachrichtenlage wäre es jedoch nachvollziehbar, wenn nicht alle Marktteilnehmer die Meerenge sofort wieder nutzen wollen.
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