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Bitcoin (BTC) ist auf den dreizehnten Platz auf der Liste der größten Assets weltweit gefallen. Während der Bitcoin-Kurs in diesem Jahr stark unter Druck steht, fließen Milliarden Dollar in KI-Aktien und Edelmetalle wie Gold und Silber.

Besonders Chipunternehmen profitieren von dem globalen KI-Boom. Große Namen wie die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) und Broadcom sind mittlerweile mehr wert als Bitcoin. Damit scheint der Markt vorübergehend eine klare Präferenz für künstliche Intelligenz gegenüber Krypto zu haben.
Der Bitcoin-Kurs liegt in diesem Jahr elf Prozent niedriger und ist auf Jahresbasis um fast dreißig Prozent gefallen. BTC wird derzeit um die 76.000 Dollar gehandelt, was einer gesamten Marktkapitalisierung von etwa 1,5 Billionen Dollar entspricht.
Gleichzeitig sind andere Assets stark gestiegen. Gold erreichte Anfang des Jahres einen Rekordpreis von 5.600 Dollar pro Unze. Derzeit liegt der Preis bei etwa 4.486 Dollar. Auch Silber legte eine starke Rally hin und ist mittlerweile das fünftgrößte Asset der Welt.
Analysten zufolge entscheiden sich Anleger immer öfter für traditionelle sichere Häfen, da die wirtschaftliche Unsicherheit anhält. Das übt zusätzlichen Druck auf riskantere Anlagen wie Krypto aus.
Neben Gold sind vor allem KI-verbundene Aktien enorm populär. Die sogenannten „Magnificent Seven“-Technologieunternehmen stiegen im vergangenen Jahr um über 33 Prozent.
Besonders Chipgiganten profitieren von diesem Trend. TSMC und Broadcom haben mittlerweile beide eine Marktkapitalisierung von etwa 2 Billionen Dollar erreicht. Damit stehen sie auf der Weltrangliste der größten Assets vor Bitcoin.
Auch Micron Technology reiht sich kürzlich in die Gruppe der Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von über 1 Billion Dollar ein. Samsung folgt dicht hinter Bitcoin mit einer Bewertung von etwa 1,3 Billionen Dollar.
Die Marktverschiebung wirft Fragen zur Bitcoin-Position auf. Lange Zeit galt BTC als digitales Gold und Schutz vor wirtschaftlicher Unsicherheit. Doch derzeit scheinen Anleger mehr Vertrauen in physische Edelmetalle und rentable KI-Unternehmen zu setzen.
Vor allem institutionelle Investoren scheinen ihr Kapital anders zu verteilen als in früheren Krypto-Bullenmärkten. Während in den vergangenen Jahren Milliarden in Bitcoin flossen, fließt nun ein Großteil des Geldes in KI und Halbleiter.
Wenn dieser Trend anhält, könnte Bitcoin weiter auf der Liste der größten Assets der Welt abrutschen.
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