Der Bitcoin (BTC)-Kurs ist gestern auf den niedrigsten Stand seit etwas mehr als einem Monat gefallen. Verschiedene Faktoren scheinen dafür verantwortlich zu sein, darunter eine große Welle von Gewinnmitnahmen unter den Investoren, die schon lange in die digitale Währung investiert sind. Müssen wir uns Sorgen machen, wenn sie ihre Bitcoins gegen Fiat tauschen?
Bitcoiner realisieren täglich 1,2 Milliarden Dollar Gewinn
Wie gestern bereits in den Bitcoin-News berichtet, erlebte der Kurs einen starken Rückgang auf ein Tief von 91.200 Dollar, ein Niveau, das seit dem 27. November nicht mehr erreicht wurde.
Langfristige Inhaber – Wallets, die ihre Bitcoins mindestens 155 Tage halten – scheinen einer der Hauptgründe für den Kursrückgang zu sein. Derzeit werden täglich Gewinne in Höhe von durchschnittlich 1,2 Milliarden Dollar realisiert, wobei der Großteil dieser Gewinne von den langfristigen Inhabern stammt.

Obwohl die Gewinnmitnahmen weit unter dem Höchststand von 4 Milliarden Dollar am 11. Dezember liegen, sind sie immer noch deutlich höher als der Durchschnitt. Doch wer kann es ihnen verdenken: Bitcoin hat sich in diesem Jahr mehr als verdoppelt. Egal wie großer Befürworter von Bitcoin man ist, Gewinne zu realisieren ist nie eine schlechte Idee.
Die langfristigen Inhaber bilden eine wichtige Gruppe im Bitcoin-Ökosystem. Dies sind oft Menschen, die an den Wert von Bitcoin glauben und ihre Münzen nicht so schnell auf den Markt werfen, selbst wenn die Preise volatil sind. Neueinsteiger hingegen nehmen eher Gewinne mit oder lassen sich schneller zu Panikverkäufen hinreißen.
Obwohl es schlechte Nachrichten für den Bitcoin-Kurs sind, ist noch nicht alles verloren. Es gibt genügend Gründe zu glauben, dass der Bullenmarkt noch eine Weile andauern wird und dies nur ein vorübergehender Rücksetzer ist. So wird der Bitcoin-Befürworter Donald Trump in wenigen Wochen als Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Ein Bullenmarkt hat in der Vergangenheit stets mindestens ein Jahr gedauert.
Heftige Kursbewegungen
Nachdem Bitcoin seinen niedrigsten Stand seit einem Monat erreicht hatte, erwachten die Bullen sofort. Der Kurs schoss in einer geraden Linie auf fast 95.000 Dollar nach oben, was auch das Marktsentiment positiv beeinflusste. Doch der erneute Optimismus wurde schnell zunichtegemacht, als Bitcoin spät am Abend wieder unter die Marke von 92.000 Dollar fiel.
Erneut hat die Kaufkraft hier zugenommen. Derzeit wird Bitcoin wieder für fast 93.000 Dollar gehandelt. Doch die Unterstützung bei 92.000 Dollar wurde in den letzten Wochen bereits häufig getestet, was die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Rückgangs erhöht. Dabei sind die Marken von 90.000 Dollar und 85.000 Dollar wichtige Levels, die im Auge behalten werden sollten.
Saylor dankt Musk: Ein Viertel der ‚Mag8‘ besitzt nun Bitcoin
Nach dem Börsendebüt von SpaceX gratulierte Michael Saylor Elon Musk. Ihm zufolge besitzt nun ein Viertel der ‚Mag8‘ Bitcoin.
Milliardär: Bitcoin ist besser gegen Quantencomputer geschützt als Banken
Häufig heißt es, Bitcoin sei anfällig für Quantencomputer, doch laut diesem Milliardär sind Banken weitaus anfälliger.
Robert Kiyosaki warnt: Die meisten Investoren begehen diesen großen Fehler
Robert Kiyosaki erklärt, dass viele Investoren glauben, diversifiziert zu sein, tatsächlich aber über ETFs ‚Scheinvermögen‘ halten.
Meistgelesen
XRP-Investoren verkaufen verstärkt mit Verlust – ein positives Zeichen
XRP-Investoren verkaufen zunehmend mit Verlust, ein Signal, das laut On-Chain-Daten häufig in der Nähe von Tiefpunkten auftritt.
Krypto Update: Bitcoin-Kurs fällt nach dramatischer Iran-Entscheidung
Der Bitcoin-Kurs ist um mehrere Prozent gesunken nach dem Verkauf von Strategy und sehr schlechten Nachrichten über den Iran-Krieg. Das ist wichtig zu wissen.
Cathie Wood sagt Bitcoin-Kurs von mindestens 750.000 US-Dollar bis 2030 voraus
Generationsübergreifende Vermögensübertragungen, Zuflüsse von Pensionsfonds und instabile Fiat-Währungen werden laut Wood den Bitcoin-Kurs in die Höhe treiben.
