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Gestern war der schlechteste Tag für den Kryptomarkt seit Monaten. Bitcoin (BTC), aber vor allem auch Altcoins verloren nach einem enttäuschenden Inflationsbericht aus den Vereinigten Staaten einen großen Teil ihres Wertes. Obwohl die Kurse sich davon noch nicht erholt haben, hat bereits eine schöne Erholung eingesetzt.
Die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung (der Wert aller Kryptowährungen zusammengerechnet) brach gestern um fast 4 Prozent ein. Seit dem 23. Mai hatten wir keinen so großen Rückgang mehr gesehen. Das ist inzwischen fast drei Monate her.
Das Drama begann, nachdem am Nachmittag der Produzentenpreisindex (PPI), der die Preisveränderungen bei Produkten misst, deutlich höher ausfiel als erwartet. Wenige Minuten später standen die Kurse deutlich niedriger.
Bitcoin fiel in kürzester Zeit von 121.000 Dollar auf 119.000 Dollar und fand am Abend einen Boden bei 117.250 Dollar.
Ethereum (ETH) fiel zunächst von 4.720 Dollar auf 4.550 Dollar und erreichte am Abend ein Tief von 4.450 Dollar.
In der Nacht haben die Leute wieder kräftig gekauft, denn beide stehen nun wieder deutlich höher. Bitcoin wird derzeit für 119.000 Dollar gehandelt und Ethereum für 4.645 Dollar.
Andere Kryptowährungen folgen einem ähnlichen Weg und haben inzwischen ebenfalls einen Teil ihres Rückgangs wettgemacht. Besonders auffällig ist Cardano (ADA), das mit einem aktuellen Kurs von 0,95 Dollar nur noch 0,02 Dollar niedriger notiert als vor den PPI-Zahlen.
Cardano liegt allerdings noch 3,30 Prozent niedriger als vor 24 Stunden. Andere Kryptowährungen stehen ähnlich schlecht da. Ripple (XRP) hat mit einem Verlust von 3,50 Prozent zu kämpfen, Solana (SOL) mit 3,08 Prozent und Dogecoin (DOGE) sogar mit 4,35 Prozent.
Wichtig ist jetzt vor allem, im Auge zu behalten, was Bitcoin macht. Ist dies der Beginn einer größeren Erholung? Dann werden Altcoins natürlich ebenfalls ihre Verluste weiter wettmachen. Sucht Bitcoin jedoch noch niedrigere Niveaus auf, wird es für andere Coins ziemlich schwierig, sich zu behaupten.
Der niederländische Analyst Michaël van de Poppe erwartet kurzfristig noch etwas mehr Schmerz. Bitcoin könnte sich eventuell noch weiter in Richtung 120.000 Dollar erholen, um anschließend niedrigere Kurse aufzusuchen. Er hat seine Ziele auf 116.800 und 114.750 Dollar gesetzt.
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