Die amerikanischen Bitcoin (BTC) Spot Exchange-Traded Funds (ETFs) erleben eine unglaublich starke Woche. Nach beeindruckenden Zuflüssen am Dienstag und Mittwoch floss auch gestern wieder eine Kapitalwelle in die im Januar lancierten Fonds. Besonders BlackRock erlebte einen großartigen Tag und ließ die Konkurrenz weit hinter sich.
BTC-Fonds sind nicht zu stoppen
Gestern stellten die Bitcoin ETFs einen neuen Rekord auf, indem sie den 17. Handelstag in Folge Zuflüsse verzeichneten. Die beeindruckende Handelsserie hat nun noch mehr Form angenommen, da gestern der 18. aufeinanderfolgende positive Handelstag registriert wurde. Laut Daten von Farside Investors gab es einen überzeugenden Nettozufluss von 217,7 Millionen Dollar.
HODL15Capital teilte auf der Social-Media-Plattform X mit, dass dies einem Gesamtkauf von 3.035 Bitcoins entspricht. Dies wiederum entspricht fast 7 vollständigen Produktionstagen, da täglich durchschnittlich 450 neue Bitcoins in Umlauf gebracht werden.
BlackRocks IBIT-Fonds, das kürzlich Grayscales GBTC als größten globalen Bitcoin ETF überholt hat, übernahm nach Tagen wieder die Führung. BlackRock begrüßte beeindruckende 349,9 Millionen Dollar, was das beste Ergebnis seit Mitte März markiert.
Der Kontrast zu den anderen ETF-Anbietern war gestern zudem auffallend groß. Fidelity erreichte den zweiten Platz mit einem mageren Zufluss von nur 3,1 Millionen Dollar. Dies, obwohl Fidelitys FBTC-Fonds die ganze Woche über täglich die Krone trug, mit einem durchschnittlichen Zufluss von rund 225 Millionen Dollar.
Bemerkenswerterweise gab es gestern auch drei Bitcoin-Fonds mit Abflüssen. Sowohl Bitwise, der gemeinsame Fonds von ARK Invest und 21Shares, als auch Grayscale sahen ihre Fonds schrumpfen. Der Fonds von ARK Invest und 21Shares verzeichnete mit 96,6 Millionen Dollar den größten Kapitalabfluss.
Historischer Ausbruch für BTC in Sicht
Trotz der gigantischen Zuflüsse der letzten Tage gelingt es dem Bitcoin-Kurs nicht, über die Marke von 71.000 Dollar hinauszukommen. Bitcoin begann die Woche stark, indem es die Grenze von 70.000 Dollar nach vielen gescheiterten Versuchen durchbrach, aber 72.000 Dollar scheinen bislang zu viel verlangt.
Von 72.000 Dollar bis zum Allzeithoch von fast 74.000 Dollar liegt eine starke Widerstandszone für Bitcoin. Sollten die Bullen genügend Kraft sammeln, um diese zu durchbrechen, würde dies laut dem Krypto-Analysten Rekt Capital einen historischen Ausbruch markieren.
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