Der Bitcoin-Kurs hat diese Woche zum ersten Mal in der Geschichte die 70.000-Dollar-Marke überschritten. Während dieser historischen Woche für die digitale Währung konnten die Spot Bitcoin ETFs einen Nettozufluss von 33.614 Bitcoins verzeichnen, die zum aktuellen Kurs einen Wert von 2,28 Milliarden Dollar darstellen.
BlackRock war mit 31.588 Stücken der große Boss beim Kauf von Bitcoin. Fidelity folgte auf Platz zwei mit 19.960 Stücken. Wo wird das für Bitcoin enden?

BlackRock überholt MicroStrategy
MicroStrategy wurde im August 2020 das erste börsennotierte Unternehmen, das Bitcoin zu seinem primären Sparmittel machte. Seitdem hat MicroStrategy es geschafft, 193.000 Bitcoin vom Markt zu nehmen, und diese Woche wurde bekannt, dass es weitere 700 Millionen Dollar bereit hat, um neue Bitcoin zu kaufen.
Was MicroStrategy mehr als drei Jahre benötigte, hat BlackRock jedoch in 40 Handelstagen erreicht. BlackRock hat mittlerweile 196.089 Bitcoin in der Bilanz für seine Kunden.

Der große Unterschied ist natürlich, dass BlackRock diese Bitcoins für mehrere Investoren verwaltet, während MicroStrategy dies ganz allein erreicht hat.
Insgesamt haben die ETFs, einschließlich der Abflüsse von Grayscale, in den ersten 40 Handelstagen insgesamt 181.733 Bitcoins sammeln können. Multiplizieren wir das mit der jährlichen Gesamtzahl von 252 Handelstagen, ergibt sich ein jährlicher Nettozufluss von ~1,144 Millionen Bitcoins.
Bei diesem Tempo würden die ETFs zum aktuellen Kurs für einen jährlichen Kapitalzufluss von ~77 Milliarden Dollar sorgen. Das macht es, besonders in Kombination mit dem Halving, nahezu unmöglich, dass wir diesen Bullenmarkt bei 70.000 Dollar beenden.
Ist das Halving wichtig für Bitcoin?
Das nächste Bitcoin-Halving ist für den 20. April geplant und bedeutet, dass die tägliche Produktion von 900 auf 450 Stück fällt.
Bei dem aktuellen Kurs von ~68.000 Dollar führt das zu einem täglichen „Zufluss“ von Kapital in Höhe von 30,6 Millionen Dollar. Diese Bitcoins kommen somit nicht mehr auf den Markt, was man so sehen könnte, als ob ein Investor in den nächsten 4 Jahren jeden Tag für diesen Betrag Bitcoins vom Markt nimmt.
Auf Jahresbasis ergibt das einen Betrag von etwa 11 Milliarden Dollar. Das kommt also noch zu dem Zufluss der ETFs hinzu. Daher könnte das Halving in diesem Jahr einen stärkeren Effekt auf den Bitcoin-Kurs haben als das von 2020.
Allerdings bleibt das natürlich Spekulation, denn Sicherheit gibt es auf den Finanzmärkten nicht (leider). Wo denkst du, wird der Bitcoin-Kurs während dieses Bullenmarkts enden?
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