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Anleger, die ihre Bitcoin im Jahr 2020 oder später gekauft haben, warten weiterhin auf höhere Kurse. Das geht aus einer Analyse von Glassnode hervor, die zeigt, dass selbst ein Bitcoin-Kurs von fast 110.000 Dollar nicht ausreichte, um viele Anleger zum Verkauf zu bewegen.
Das bedeutet, dass Bitcoin-Investoren, die zwischen drei und fünf Jahren zuvor in den Markt eingestiegen sind, trotz deutlicher Kursanstiege immer noch halten.
Laut Glassnode liegt die Kostenbasis dieser Anlegergruppe zwischen 3.600 Dollar (2020) und 69.000 Dollar (2021).
„Obwohl etwa drei Prozent der Anleger, die ihre Bitcoin vor drei bis fünf Jahren gekauft haben, seit dem Höchststand im November 2024 verkauft haben, bleibt der Wert historisch hoch. Das deutet darauf hin, dass die Mehrheit der Investoren, die zwischen 2020 und 2022 eingestiegen sind, ihre Bestände weiterhin hält“, so Glassnode.

Auffällig ist, dass die Statistiken bei Anlegern, die vor fünf bis sieben Jahren eingestiegen sind, ganz anders aussehen. Dort zeigt sich, dass rund zwei Drittel ihrer Positionen beim Hoch im Dezember 2024 verkauft haben. Das ist naheliegend, da ihre Einstiegspreise niedriger lagen und die Renditen entsprechend höher ausfielen.
Bislang ist der ganz große Bitcoin-Hype ausgeblieben. Normalerweise sehen wir, dass sogenannte Short-Term Holder – also Anleger, die ihre Bitcoin weniger als 155 Tage halten – am Ende eines Zyklus etwa 70 bis 90 Prozent aller BTC besitzen. Also genau dann, wenn Bitcoin seinen absoluten Höchststand erreicht.

Derzeit liegt dieser Anteil bei 40 Prozent, während dieser Wert Anfang 2025 immerhin auf 50 Prozent gestiegen war.
In dieser Hinsicht scheint also noch Raum für weiteres Wachstum in diesem Bullenmarkt zu bestehen. Andererseits ist Bitcoin natürlich auch abhängig von makroökonomischen Rahmenbedingungen und externen Faktoren.
Man denke etwa an einen Donald Trump mit seiner Handelspolitik. Grundsätzlich zeigen diese Daten lediglich auf, dass zumindest das Potenzial für eine weitere Aufwärtsbewegung vorhanden ist.
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