Bitcoin erreicht neue Allzeithochs aufgrund des Wahlsiegs von Donald Trump, doch im Hintergrund geschehen derzeit viele Dinge, die den Bullenmarkt gefährden könnten.
Gefahr für den Bitcoin-Bullenmarkt
Die Zinssätze für langfristige US-Staatsanleihen – Laufzeiten von 10 Jahren oder mehr – sind seit der ersten Zinssenkung der US-Zentralbank explosionsartig gestiegen.

Das ist gefährlich für die US-Wirtschaft, da auch die Hypothekenzinsen, Unternehmenszinsen und Verbraucherkreditzinsen steigen.
Gefährdet dies die weiche Landung, und sollten wir uns über eine mögliche Rezession Sorgen machen? Einige Analysten befürchten das. Sie vermuten, dass die US-Zentralbank die Kontrolle über die langfristigen Zinsen am Anleihemarkt verliert.
Investoren scheinen zu signalisieren: Unter den aktuellen Bedingungen ist es für uns unattraktiv, der US-Regierung Geld zu leihen, da wir kein Vertrauen in die Kaufkraftstabilität des Dollars haben.
Gefährdete Zinssenkung im Dezember
Aus diesem Grund besteht die Möglichkeit, dass die US-Zentralbank im Dezember beschließt, die Zinsen auf demselben Niveau zu halten.
Damit könnte sie ein Signal an die Anleihemärkte senden, dass sie die starke Wirtschaft nicht weiter unterstützen wird.

Diese Erkenntnis scheint sich auf den Futures-Märkten durchzusetzen, denn dort liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Dezember bei 74,7 %. Vor genau einer Woche lag diese noch bei fast 83 %.
Werden wir in Zukunft deutlich weniger Zinssenkungen erleben als erwartet? Und was bedeutet das für den Bitcoin-Kurs? Das werden die kommenden Monate zeigen. Für den Moment scheint dies die wichtigste makroökonomische Entwicklung zu sein.
Eine Entwicklung, die wir als Investoren nicht ignorieren können oder sollten.
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