Es lag für Bitcoin natürlich schon seit einiger Zeit in der Luft. Nach dem Wahlsieg von Donald Trump schien der Bitcoin-Kurs nur noch steigen zu können. Dieses Gefühl ist jedoch eine Illusion, wie gestern auf schmerzhafte Weise deutlich wurde.
Analysten bleiben unbeeindruckt
Trotz der gestrigen 7%-Korrektur bei Bitcoin erwarten die meisten Analysten, dass der Kurs bis Ende 2024 noch die Marke von 100.000 $ erreicht.
Bitcoin fand schließlich ein vorläufiges Tief bei 92.775 $, während der Kurs zum Zeitpunkt des Schreibens bei 94.500 $ gehandelt wird. Insofern hat bereits eine kleine Erholung stattgefunden.
„Bitcoin konsolidiert sich vor dem langen Thanksgiving-Wochenende, während Händler mit einem Rückgang der Volatilität rechnen“, sagte Markus Thielen, Gründer und CEO von 10x Research, gegenüber Cointelegraph.
Laut Thielen zeigt sich Bitcoin oft gegen Ende des Monats schwächer. Dies trage dazu bei, den überhitzten Markt etwas abzukühlen, so erklärt er.
Die starken Wirtschaftsdaten und die anhaltend problematische Inflation könnten außerdem dazu führen, dass die US-Notenbank im Dezember auf die Bremse tritt und eine Zinspause einlegt.
Bitcoin: „Flush für den Rush“
Die meisten Analysten bleiben trotz der Rückgänge weiterhin positiv gegenüber Bitcoin eingestellt.
Der pseudonyme Analyst Bluntz schrieb dazu: „Ich denke, dass wir von hier aus wieder steigen werden und nicht so tief fallen, wie viele denken.“

Andere auf Twitter nannten es einen „Flush für den Rush“ für Bitcoin.
Damit meinen sie, dass wir einen kurzen Einbruch erleben müssen, bevor der Bitcoin-Kurs wieder explodiert. Darauf sollten wir hoffen, auch wenn die Stimmung dadurch einen kleinen Dämpfer erhalten hat.
Charlie Sherry von BTC Markets sieht die Korrektur als Teil von Bitcoins historischem Muster: scharfe Anstiege gefolgt von gesunden Korrekturen.
Dies ermögliche es laut Sherry, die Gewinne zu konsolidieren und den Hebeleinsatz am Markt etwas zu reduzieren, bevor der Kurs wieder weiter steigt.
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