Larry Fink, der CEO von BlackRock, hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos eine auffällige Prognose abgegeben. In einem Interview mit Bloomberg erklärte Fink, dass Bitcoin (BTC) in der Zukunft möglicherweise auf bis zu 700.000 $ steigen könnte.
Spektakulärer Anstieg möglich
Wenn Finks Prognose Realität wird, würde dies einen Anstieg von 586 % im Vergleich zum aktuellen Kurs bedeuten. Obwohl der CEO keinen spezifischen Zeitraum nannte, in dem Bitcoin diesen Wert erreichen könnte, betonte er, warum die digitale Währung ein solches spektakuläres Wachstum erleben könnte.
Laut Fink wird Bitcoin zunehmend als internationales Instrument angesehen, das Schutz vor der Entwertung von Fiat-Währungen und wirtschaftlicher Unsicherheit bietet. Er fügte hinzu, dass eine kleine Allokation von nur 2 % bis 5 % in institutionellen Portfolios bereits ausreichen würde, um einen solchen Preisanstieg zu erzielen.
„Wenn du Angst vor der Abwertung deiner Währung hast oder Zweifel an der wirtschaftlichen und politischen Stabilität deines Landes hegst, dann bietet Bitcoin eine weltweit akzeptierte Lösung“, erklärte Fink in dem Interview.
Inflation bleibt ein Risiko
Trotz der kürzlich veröffentlichten Inflationszahlen von 3,2 % – knapp unter den erwarteten 3,3 % – warnt Fink, dass Inflation ein großes Risiko bleibt. Er prognostiziert, dass die Inflation in den kommenden 12 Monaten hoch bleiben wird. Anleger machen sich Sorgen, dass der offizielle Verbraucherpreisindex (CPI) die tatsächliche Inflation unterschätzt. Einige Analysten behaupten sogar, dass die reale Inflation möglicherweise doppelt so hoch ist, wie die offiziellen Zahlen vermuten lassen.
Diese Sorgen unterstreichen laut Fink die Notwendigkeit, Vermögen zu diversifizieren, beispielsweise durch Investitionen in Bitcoin, um die negativen Auswirkungen der Fiat-Entwertung zu begrenzen.
MicroStrategy als Beispiel
Ein Beispiel für die institutionelle Akzeptanz von Bitcoin ist MicroStrategy. Unter der Leitung von Michael Saylor besitzt das Softwareunternehmen mittlerweile 461.000 BTC. Um diese Zahl zu erreichen, kaufte das Unternehmen kürzlich noch 11.000 Bitcoin im Wert von 1,1 Milliarden $.
Mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 101.191 $ pro BTC ist MicroStrategy der größte institutionelle Bitcoin-Inhaber der Welt. Saylor betrachtet Bitcoin als eine überlegene Alternative zu traditionellen Vermögenswerten wie Gold und Fiat-Währungen.
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