Vergangenen Freitag griff die Angst stark auf dem Kryptomarkt um sich, nachdem Bitcoin (BTC) abrupt unter sein Unterstützungsniveau von $56.000 gefallen war. Nach einem Rückgang von mehreren Prozent erreichte der Bitcoin-Kurs seinen niedrigsten Stand seit einem Monat bei etwa $52.500, wodurch der bekannte Fear & Greed Index ein neues Tief erreichte.
Obwohl sich der Bitcoin-Kurs und der Stimmungsindikator inzwischen leicht erholt haben, hält die Unsicherheit auf dem Markt die Investoren weiterhin wachsam.
Kryptomarkt erneut in Schwierigkeiten
Die ganze Woche über wurde der Bitcoin-Kurs weiter nach unten gedrückt, aber die Marke von $56.000 war immer wieder die Rettung für die Bullen. Am Freitagnachmittag fiel der Kurs jedoch plötzlich unter dieses Niveau, was in einem Blutbad mit einem Tiefststand von $52.535 endete.
Dies markiert den niedrigsten Preis seit dem 5. August, dem sogenannten „Schwarzen Montag“. An diesem Tag stürzte Bitcoin um mehr als 20 % ab und erreichte ein absolutes Tief von etwa $49.000.
Der Crash vom vergangenen Freitag ließ den Fear & Greed Index, der das Marktsentiment auf einer Skala von 0 bis 100 misst, auf ein Tief von 22 sinken, was auf extreme Angst unter den Investoren hinweist.
Dies war der niedrigste Wert seit Anfang August. Nach dem historischen Crash damals sank der Index sogar auf 17, der niedrigste Stand, der seit Mitte 2022 zu sehen war.
Bitcoin-Kurs und Sentiment erholen sich leicht
Der Bitcoin-Kurs erreichte am späten Freitagabend seinen Tiefststand von $52.535, woraufhin eine langsame Erholung einsetzte. In der Nacht überschritt Bitcoin erneut die Marke von $54.000, die seitdem weitgehend gehalten wurde. Obwohl sich der Kurs weiterhin auf dünnem Eis bewegt, hat er zumindest etwas Angst aus dem Markt genommen. Kein Wunder, dass der Fear & Greed Index derzeit bei einem Wert von 29 steht, was für „Angst“ spricht.
Der nächste Test für die Bullen liegt bei etwa $56.000. Sollte der Kurs dieses Hindernis überwinden, könnte der Fokus auf den nächsten Widerstand bei etwa $58.000 gerichtet werden. Derzeit hofft man jedoch vor allem, dass Bitcoin keinen weiteren Ausrutscher macht.
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