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Die Vanguard Group, ein Fondsmanager, der insgesamt 7,2 Billionen Dollar Kapital verwaltet, hat beschlossen, den Handel mit Spot Bitcoin ETFs auf seinen Plattformen zu verbieten. Warum? Weil Bitcoin angeblich ihrer „Philosophie“ widerspricht, obwohl Vanguard gleichzeitig der zweitgrößte Anteilseigner von MicroStrategy ist, mit einem Anteil von 9 Prozent.
Stimmt hier etwas nicht?
Derzeit können Kunden von Vanguard nur den Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) verkaufen. Vanguard nimmt also gerne Geld von Menschen, die aus Bitcoin aussteigen möchten, und bietet diese Möglichkeit an, aber Kaufen passt nicht zur Philosophie des Unternehmens.
Was das noch seltsamer macht, ist, dass Vanguard also 9 Prozent der Anteile an MicroStrategy besitzt. Damit besitzen sie theoretisch auch eine gigantische Menge Bitcoin für ihre Kunden.
Vor diesem Hintergrund ist es nur seltsam, dass sie den Handel mit Spot Bitcoin ETFs auf diese Weise blockieren.
Darüber hinaus sollten Menschen doch selbst entscheiden können, wohin sie ihr Geld stecken. Vanguard muss das nicht für seine Kunden bestimmen.
Obwohl sich Vanguard in bestimmten Punkten von der DNA des Gründers Bogle gelöst hat, sind die aktuellen Standpunkte vollständig in Einklang mit der Denkweise der Investitionslegende.
Im Jahr 2017 riet Bogle nämlich Investoren, Bitcoin zu „vermeiden wie die Pest.“
Zu diesem Zeitpunkt handelte der Bitcoin-Kurs bei etwa 10.000 Dollar und war auf dem Weg zum Niveau von 20.000 Dollar, das damals der absolute Rekord war.
„Bitcoin hat keine zugrundeliegende Rendite“, sagte Bogle damals auch. Während man auf Anleihen Zinsen erhält und Aktien Gewinne auszahlen, tun Bitcoin und Gold überhaupt nichts. Das machte, dass Bogle kein Vertrauen in Bitcoin hatte, und offensichtlich denkt Vanguard heute noch genauso darüber.
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