Während des Weltwirtschaftsforums in Davos, einem jährlichen Treffen von Weltführern, machte Brian Moynihan, CEO der Bank of America, eine bemerkenswerte Aussage. Er erklärte, dass amerikanische Banken bereit seien, Krypto-Zahlungen zu akzeptieren, vorausgesetzt, die Regulierung lasse dies zu.
Laut Moynihan liegt die Zukunft von US-Banken und Krypto-Zahlungen vollständig in den Händen der Regulierungsbehörden. „Wenn die Regeln es erlauben und Krypto ein legitimes Zahlungsmittel wird, wird sich das Bankensystem massiv auf diesen Markt stürzen“, erklärte er. Die Bank of America hat bereits Hunderte von Blockchain-Patenten angemeldet, was das ernsthafte Interesse der Bank an dieser Technologie unterstreicht.
Krypto noch nicht weit verbreitet
Obwohl der institutionelle Handel mit Krypto über Spot-Bitcoin (BTC)-Exchange-Traded-Funds (ETFs) immer häufiger wird, hinken Zahlungen im Einzelhandel hinterher. Moynihan betonte, dass Krypto lediglich eine zusätzliche Option neben bestehenden Zahlungsmethoden wie Visa, Mastercard und Apple Pay wäre. Dennoch könnte eine klare Regulierung einen großen Wandel bewirken, der möglicherweise zu einer massenhaften Akzeptanz durch Banken führt.
Was bedeutet eine mögliche Rückkehr von Trump?
Laut Moynihan könnte klare Regulierung der Wendepunkt sein. Mit der möglichen Wiederwahl von Donald Trump ist dies nicht ausgeschlossen. Während seiner Wahlkampagne äußerte Trump wiederholt Unterstützung für eine Krypto-freundliche Politik. Sollte er seine Versprechen einhalten, könnte dies die lang erwartete Regulierung bringen, die Banken benötigen, um Krypto-Zahlungen zu akzeptieren.
Dennoch bleiben Unsicherheiten bestehen. Am ersten Arbeitstag seiner neuen Amtszeit äußerte sich Trump nicht zu Krypto. Dies führte zu Unruhe auf dem Markt und einem starken Kursrückgang. Seine eigene Memecoin, TRUMP, verlor sogar mehr als 50 % an Wert, was die Stimmung weiter belastete.
Tansania verschärft Kryptoregeln und stellt Stablecoins unter Aufsicht
Tansania führt neue Kryptoregeln für digitale Vermögenswerte und Stablecoins ein, um Anleger besser zu schützen und verantwortungsvolle Innovationen weltweit zu fördern.
HSBC darf als erste Bank digitale Wertpapiere in London testen
HSBC erhält als erste Bank Zugang zur britischen Sandbox für digitale Wertpapiere und bereitet die Ausgabe digitaler Staatsanleihen vor.
Haftstrafen für Hacker hinter Bitcoin-Lösegeld in Millionenhöhe
Zwei britische Mitglieder von Scattered Spider müssen nach Ransomware-Angriffen ins Gefängnis. Unternehmen verloren dabei Millionen, während das FBI Krypto im Wert von Dutzenden Millionen beschlagnahmte.
Meist gelesen
Kryptoexperte: In 24 Tagen gibt es neue XRP-Millionäre
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Ripple erwog Auflösung und Ausschüttung von Milliarden XRP an Anteilseigner
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
XRP: Analyst hält Anstieg auf 42 Dollar für möglich – doch eine Hürde bleibt
Ein Krypto-Analyst sieht bei XRP ein historisches Muster zurückkehren und nennt 42 Dollar als langfristiges Kursziel – vorausgesetzt, ein wichtiger Widerstand wird zuvor überwunden.
