Arthur Hayes, Gründer von BitMEX, meint, dass alle Importzölle, mit denen Donald Trump und andere Staatschefs um sich werfen, eine positive Entwicklung für Bitcoin darstellen. Seiner Ansicht nach könnten Trumps Importzölle die Weltwirtschaft in Schwierigkeiten bringen – doch genau diese Störung könnte das sein, was Bitcoin braucht.
Das ist gut für Bitcoin
„Globale Ungleichgewichte werden korrigiert und der Schmerz wird mit der Geldpresse gelindert – was gut für Bitcoin ist“, so Hayes über die Plattform X von Elon Musk.
„Einige von euch haben Angst, aber ICH LIEBE IMPORTZÖLLE“, erklärte Hayes in Bezug auf die Handelspolitik von Donald Trump und seiner Regierung.
Diese Aussagen tätigte er im Anschluss an die Ankündigung des Weißen Hauses, wonach praktisch alle Länder der Welt mit einem Importzoll von 10 Prozent belegt werden – China, Europa und Japan müssen sogar mit 34, 20 beziehungsweise 24 Prozent rechnen.
Aus mehreren Gründen geht Hayes davon aus, dass die Importzölle letztlich positive Auswirkungen auf Bitcoin haben werden. Ein erster Grund sei ein schwächerer US-Dollar, da Investoren US-Aktien verkaufen und Kapital zurück in ihre Heimatländer holen würden.
Am 3. April verzeichnete die Nasdaq, die US-Technologiebörse, ihren größten Tagesverlust aller Zeiten. „Der Index verlor insgesamt 1.060 Punkte und lag nur 1,5 Prozent unterhalb der Schwelle für den ersten Circuit Breaker seit März 2020“, berichtete The Kobeissi Letter.
Ein Circuit Breaker unterbricht den Handel an der Börse, wenn Kurse zu schnell fallen.
Schwächerer chinesischer Yuan ebenfalls positiv für Bitcoin
Hayes erklärt zudem, dass die hohen Importzölle gegenüber China den Yuan schwächen könnten. „Mit einem effektiven Zoll von 65 Prozent gegen China könnten diese mit einer Schwächung des CNY reagieren“, so Hayes.
Ein schwächerer Yuan könnte laut Hayes dazu führen, dass chinesische Investoren sich risikoreicheren Anlagen wie Bitcoin zuwenden, um ihr Vermögen zu schützen.
Er äußerte sich außerdem zum Rückgang der Renditen zweijähriger US-Staatsanleihen. Dies sei laut ihm ein Signal des Marktes, dass man mit geldpolitischer Lockerung durch die US-Notenbank rechne.
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