Bitcoin-Anleger stellen sich auf Freitag ein, wenn Jerome Powell beim Jackson-Hole-Symposium eine Rede zur Zinspolitik der US-Notenbank halten wird. Am Mittwoch fiel der Bitcoin-Kurs noch auf 112.565 US-Dollar und markierte damit ein vorläufiges Tief. Immer mehr scheinen die Bullen die Kontrolle zu verlieren.
Ist dies das Ende des Bullenmarktes für Bitcoin?
Die große Frage ist natürlich, ob Bitcoin mit dem Kurs von über 124.000 US-Dollar seinen absoluten Höchststand für diesen Zyklus bereits gesehen hat. Es gibt jedenfalls derzeit eine Menge Spannung und deutlich weniger Überzeugung in Bezug auf das makroökonomische Bild, das vor Kurzem noch so stark war.
Inzwischen hat der Arbeitsmarkt schwächere Daten ausgespuckt, die Arbeitslosigkeit steigt vorsichtig, das Wirtschaftswachstum geht etwas zurück und die Inflation nimmt hingegen zu.
Das sorgt für eine sehr heikle Lage für die US-Notenbank, aber auch für Anleger, die nun erst einmal abwarten. Höchstwahrscheinlich wird das auch die Botschaft von Jerome Powell am Freitag sein.
Im Prinzip hat die US-Notenbank noch einen vollen Monat an wirtschaftlichen Daten vor sich, bevor sie eine neue Zinsentscheidung treffen muss. In dieser Hinsicht wird sie sich nicht gedrängt fühlen, eine Entscheidung zu treffen.
Unternehmen kaufen weiterhin Bitcoin ein
Obwohl sich der Bitcoin-Kurs in einer zähen Phase befindet, bleiben börsennotierte Unternehmen hingegen optimistisch. Derzeit gibt es laut BitcoinTreasuries bereits 169 börsennotierte Akteure, die Bitcoin in der Bilanz haben oder hatten.

Insgesamt gibt es jetzt 297 Entitäten, die Bitcoin besitzen. Im Juni waren es noch 124. In dieser Hinsicht handelt es sich um einen ziemlich extremen Anstieg in diesem Bereich, für den vorerst kein Ende in Sicht ist.
Zusammen verfügen diese Entitäten über 3,67 Millionen Bitcoin und halten damit 17 Prozent des Angebots.
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