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Eine unerwartete Bewegung auf dem japanischen Anleihenmarkt sorgt weltweit für Unruhe unter Investoren. Laut dem Marktstrategen Levi Rietveld steht XRP vor einer Phase heftiger Kursschwankungen. Was steckt dahinter?
Die Rendite auf zehnjährige japanische Staatsanleihen ist diese Woche über das Niveau der Finanzkrise 2008 gestiegen. Das mag wie ein Detail erscheinen, aber laut Rietveld ist es eine entscheidende Warnung. Japan ist seit Jahrzehnten das Zentrum des sogenannten ‚Yen Carry Trade‘, bei dem Investoren günstig in Yen aufnehmen, um weltweit in risikoreiche Anlagen zu investieren.
Da diese Zinsen nun schnell steigen, wird das Leihen in Yen teurer. Dadurch können weltweite Investitionen plötzlich unter Druck geraten. Vor allem Märkte, die auf Liquidität angewiesen sind, wie der Kryptomarkt, spüren diesen Effekt unmittelbar.
XRP ist eine der liquidesten Kryptowährungen mit einem aktiven Derivatemarkt. Das macht sie zu einer bevorzugten Währung für professionelle Händler, um schnell auf makroökonomische Signale zu reagieren. Laut Rietveld ist XRP deshalb besonders anfällig für externe Schocks.
Laut Rietveld muss es keine XRP-Neuigkeiten geben, um dennoch erhebliche Bewegungen zu beobachten. „Sobald Händler Risiken reduzieren oder ihre Positionen absichern möchten, bewegt sich XRP oft als erstes,“ erklärt er.
Die Bewegung der japanischen Zinsen muss nicht zwangsläufig zu einem Crash führen, kann aber für starke Kursbewegungen sorgen. Das macht XRP in den kommenden Tagen besonders anfällig für Volatilität.
Solche Signale aus dem Anleihenmarkt werden von professionellen Akteuren ernst genommen. Und wenn die großen Player in Bewegung kommen, spürt der Rest des Marktes das sofort.
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