XRP durchlebt eine schwierige Phase. Die Kryptowährung beendete den Februar mit dem größten monatlichen Verlust seit einem Jahr und ist nun schon fünf Monate in Folge im Minus. Dennoch sieht Marktanalyst Egrag Crypto in dieser anhaltenden Kursschwäche eine außergewöhnliche Chance für Anleger. Seiner Meinung nach könnte ein weiterer Rückgang sogar eine seltene Kaufgelegenheit darstellen.
XRP-Kurs unter starkem Druck
Der XRP-Kurs liegt derzeit bei etwa 1,35 Dollar. Der Februar endete mit einem Rückgang von 16,2 Prozent, wie Daten von CryptoRank zeigen. Das ist der größte monatliche Verlust seit zwölf Monaten. Damit steht XRP bereits fünf Monate in Folge niedriger, etwas, das zuletzt Anfang 2017 geschah.

Im Januar erreichte XRP während einer sogenannten Relief Rally, einer temporären Erholung nach einem starken Rückgang, kurzzeitig ein Niveau von etwa 2,40 Dollar. Diese Erholung war jedoch nicht von Dauer. Der Kurs kehrte schnell wieder in den Abwärtstrend zurück und der Optimismus verschwand.
Ein weiter Blick zeigt, dass die Korrektur noch deutlicher ausfällt. Im Juli letzten Jahres erreichte XRP ein Allzeithoch von 3,65 Dollar. Seitdem ist der Kurs um etwa 63 Prozent gesunken, was die Stimmung stark belastet.
Analyst warnt vor „Death Zone“ bei XRP
Für viele Anleger wirkt der anhaltende Rückgang wie ein eindeutiges Warnsignal. Der Kurs fällt seit Monaten und das Vertrauen schwindet. Egrag Crypto sieht das anders. Er schließt nicht aus, dass der XRP-Kurs weiter sinkt. Im Gegenteil, er rechnet ernsthaft mit einer neuen Abwärtsbewegung.
Der Analyst weist auf eine sogenannte „Death Zone“ zwischen 0,64 und 0,77 Dollar hin. Seiner Ansicht nach befindet sich in diesem Preisbereich auf dem Monatschart eine wichtige Unterstützungszone. Sollte XRP vom aktuellen Niveau auf 0,64 Dollar fallen, würde das einen weiteren Rückgang von etwa 53 Prozent bedeuten.
Diese Aussicht klingt erheblich und für viele Anleger sogar beängstigend. Doch sieht Egrag gerade in einer solch starken Korrektur eine einzigartige Kaufchance.
Ihm zufolge beginnt der eigentliche Anstieg erst, nachdem Anleger eine Phase des Schmerzes durchgemacht haben. Er spricht von einer „Face-Melting Phase“, einer extrem kraftvollen Aufwärtsbewegung, die seiner Meinung nach einsetzt, sobald schwächere Marktteilnehmer aus dem Markt gedrängt worden sind. Seine Botschaft ist klar: „Ohne Schmerz kein Gewinn.“
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