Ein Analyst, der nach eigenen Angaben den Höhepunkt von Bitcoin (BTC) im Oktober 2025 korrekt vorausgesagt hat, glaubt, dass eine neue Kursrally vorerst ausbleibt. Der unter dem Pseudonym Wick auftretende Analyst nennt dafür einen entscheidenden Grund: Der Aktienmarkt zeigt sich weiterhin schwach.
Seine Botschaft ist eindeutig. Solange Aktien weiter fallen können, erscheint es ihm unwahrscheinlich, dass Bitcoin aus eigener Kraft eine nachhaltige Aufwärtsbewegung einleitet.
Warum er noch nicht optimistisch ist
Der Kern seiner Analyse bezieht sich auf die Beziehung zwischen Bitcoin und dem S&P 500. Wick zufolge sehen viele Anleger die jüngste relative Stärke von Bitcoin als Anzeichen dafür, dass die Kryptowährung sich auf eine neue Hausse vorbereitet.
Doch er hält das für zu optimistisch.
Seine Argumentation ist wie folgt:
- Bitcoin verhält sich nach wie vor hauptsächlich wie eine Risikoanlage: Das bedeutet, dass der Kurs weiterhin stark vom allgemeinen Börsensentiment abhängt.
- Wenn Aktien weiter abrutschen, sinkt die Risikobereitschaft: Investoren werden vorsichtiger und ziehen Kapital aus volatilen Anlagen ab.
- Auch Bitcoin könnte dann erneut unter Druck geraten: Wick zufolge werden Investoren in einer echten Risk-off-Phase nicht massenhaft in Bitcoin flüchten, sondern eher Gewinne mitnehmen und Kapital sichern.
Bitcoin ist seiner Ansicht nach kein sicherer Hafen
Das ist der zentrale Punkt seiner Analyse. Wick glaubt nicht, dass sich Bitcoin in einem Umfeld von Rezessionsängsten oder Börsenspannungen plötzlich von anderen Risikoanlagen abkoppelt.
Seiner Meinung nach hat Bitcoin das historisch auch nicht getan.
Er schließt nicht völlig aus, dass Bitcoin dennoch stark steigen könnte, während Aktien in eine Rezession rutschen, hält dieses Szenario jedoch für sehr unwahrscheinlich. Sein Basisszenario ist, dass eine weitere Korrektur an der Wall Street auch den Kryptomarkt trifft.
Insofern zeichnet er kein positives Bild für den Bitcoin Kurs auf kurze Sicht. Worauf Bitcoin hoffen muss, ist ein rasches Ende des Iran-Konflikts, damit die Unsicherheit verschwindet und die Weltwirtschaft sich wieder erholen kann.
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