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Arthur Hayes, Analyst und Mitbegründer von BitMEX, meint, dass Bitcoin möglicherweise auf 70.000 Dollar sinken könnte, da in den USA ein regelrechter Exodus aus den ETFs stattfindet. Er beobachtet, dass viele „Investoren“ in diesen ETFs in Wirklichkeit Hedgefonds waren, die gleichzeitig an der CME Futures short gegangen sind, um von dem Renditeunterschied zu profitieren – also Arbitrage.
Inzwischen beschleunigen sich die Kapitalabflüsse aus den Bitcoin-ETFs rasant. Am 24. Februar erlebten diese ihren größten Abfluss seit sieben Wochen, wodurch 517 Millionen Dollar aus dem Markt verschwanden. Damit gibt es nun bereits fünf aufeinanderfolgende Tage mit Nettoabflüssen.
Allein BlackRock musste einen Kapitalabfluss von 159 Millionen Dollar verzeichnen, während Fidelity sogar 247 Millionen Dollar verlor. Auch Bitwise, Invesco, VanEck, WisdomTree und die Fonds von Grayscale verloren erhebliche Summen an Kapital.

Laut Arthur Hayes ziehen sich Hedgefonds jetzt in großer Zahl aus Bitcoin zurück, weil die Rendite, die sie durch Arbitragehandel erzielen können, inzwischen ungefähr genauso hoch ist wie die Rendite auf US-Staatsanleihen. Sie müssen also für dasselbe Einkommen kein Risiko mehr eingehen.
„Sie werden ihre Positionen während der US-Handelszeiten auflösen, woraufhin Bitcoin auf 70.000 Dollar zurückfallen wird“, so ein pessimistischer Arthur Hayes.
Noch ist es nicht so weit, und Bitcoin kämpft mit aller Kraft darum, die Marke von 91.500 Dollar zu halten. Ob das gelingt, ist fraglich, denn die Stimmung rund um die digitale Währung ist derzeit äußerst negativ.
Gleichzeitig leidet der US-Aktienmarkt, da aus der Wirtschaft besorgniserregende Signale über eine mögliche Rezession kommen. Auch das belastet Bitcoin, denn zusammen mit dem Aktienmarkt geriet auch die Kryptowährung unter Druck und verzeichnete deutliche Verluste.
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