Auf dem Kryptomarkt passiert derzeit etwas Bemerkenswertes. Obwohl wir uns zweifellos in einem Bärenmarkt befinden, hat Bitcoin (BTC) im Vergleich zu vielen Altcoins das Nachsehen. Normalerweise ist es genau umgekehrt. Ein Analyst kommt unter anderem deshalb zu dem Schluss, dass uns eine ähnliche Chance wie im Jahr 2020 geboten wird.
Altcoins setzen sich gegen Bitcoin durch
Heute beobachten wir ein Kräfteverhältnis zwischen Bitcoin und dem Rest des Marktes. Während Bitcoin einen leichten Verlust hinnehmen muss, zeigen Coins wie Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) ein Plus.
Dieses Muster lässt sich bereits seit einiger Zeit beobachten. Der Analyst Sykodelic berichtete gestern, dass der Altcoin-Markt bereits seit fünf Wochen in Folge gegenüber Bitcoin an Boden gewinnt. Noch wichtiger ist, dass der seit Ende 2020 anhaltende Abwärtstrend nun gebrochen ist.
Dieses Muster lässt sich bereits seit einiger Zeit beobachten. Der Analyst Sykodelic berichtete gestern, dass der Altcoin-Markt bereits seit fünf Wochen in Folge gegenüber Bitcoin an Boden gewinnt. Noch wichtiger ist, dass der seit Ende 2020 anhaltende Abwärtstrend nun gebrochen ist.
Bitcoin und auch Altcoins verlieren seit Monaten stark an Wert. In letzter Zeit sind jedoch viele Coins weniger stark betroffen als der Platzhirsch selbst. Eigentlich würde man erwarten, dass gerade die Altcoins am meisten leiden würden.
Sykodelic bemerkte, dass der Altcoin-Markt bereits zweimal gegenüber Bitcoin ausgebrochen ist. Im Jahr 2016 dauerte dieser Trend 574 Tage und im Jahr 2019 770 Tage. „Ich sage nicht, dass wir 770 Tage Outperformance haben werden, aber ich sage, dass es dieses Mal anders ist”, schreibt er.
Wiederholung von 2020?
Eine häufig anzutreffendes Gegenargument ist, dass dies ein verzerrtes Bild vermittelt. Stablecoins nehmen nämlich einen immer größeren Teil des Marktes ein. Das sind Kryptowährungen, deren Wert beispielsweise an den Dollar gekoppelt ist und die dadurch stabil bleiben. Das drückt automatisch die Dominanz von Bitcoin.
Analyst Matthew Hyland weist dieses Argument jedoch zurück. Selbst wenn man Stablecoins mit einbezieht, bleibt seiner Meinung nach „die gleiche Aussage“ bestehen.
Hyland weist darauf hin, dass wir eine ähnliche Phase bereits zuvor erlebt haben. In den Jahren 2019 und 2020 gewannen Altcoins ebenfalls Marktanteile, während Bitcoin an Boden verlor. Seiner Meinung nach zeigen mehrere Charts, dass sich der Markt derzeit in einer ähnlichen Situation befindet.
Er verweist unter anderem auf den DXY, einen Index, der die Stärke des Dollars misst, den PMI, der die wirtschaftliche Aktivität widerspiegelt, das ETH/BTC-Verhältnis, das Verhältnis zwischen dem Russell 2000 und dem S&P 500 und sogar Kupfer gegenüber Gold. All diese Indikatoren zusammen zeichnen seiner Meinung nach ein Bild, das stark an das Jahr 2020 erinnert.
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