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Die Aktie von Hut 8 stieg am Mittwoch um mehr als 35 Prozent, trotz eines erheblichen Quartalsverlustes von über 253 Millionen Dollar. Investoren ignorierten die schwachen Zahlen und fokussierten sich auf die neue KI-Strategie des Bitcoin-Miners.

Der Verlust resultierte hauptsächlich aus dem Wertverlust von Hut 8’s Bitcoin (BTC). Der Bitcoin-Kurs war in den letzten Monaten extrem volatil. Im Oktober erreichte Bitcoin ein Rekordhoch von 126.000 Dollar, während im Februar der vorläufige Tiefpunkt bei 60.000 Dollar lag. Dieser Rückgang belastete den Buchwert der Reserven von Hut 8 erheblich.
Der Umsatz belief sich im ersten Quartal auf über 71 Millionen Dollar. Das waren etwa 22 Prozent weniger als die 88,4 Millionen Dollar im vorherigen Quartal und weniger als von Analysten erwartet. FactSet hatte mit etwa 78,5 Millionen Dollar gerechnet.
Normalerweise würden solche Zahlen die Aktie stark belasten. Doch das Gegenteil trat ein. Der Grund ist, dass Hut 8 gleichzeitig einen großen KI-Deal ankündigte, wodurch Investoren das Unternehmen nicht mehr nur als Bitcoin-Miner betrachten.
Hut 8 schloss eine 15-jährige Vereinbarung im Wert von 9,8 Milliarden Dollar ab. Dabei vermietet das Unternehmen 352 Megawatt an Stromkapazität an eine externe KI-Partei.
Das ist bedeutsam, weil Stromkapazität zur neuen knappen Ressource im KI-Wettlauf geworden ist. Rechenzentren, KI-Modelle und Hochleistungsrechner benötigen enorme Mengen an Elektrizität. Bitcoin-Miner verfügen oft bereits über Energieverträge, Standorte und Infrastruktur, was ihnen eine relativ schnelle Umstellung auf KI-Hosting ermöglicht.
Hut 8 gab an, dass seine ASIC-Compute-, KI-Cloud-Aktivitäten und traditionelle Cloud-Infrastruktur zusammen im Quartal etwa 66 Millionen Dollar Umsatz generierten.
Die Kursreaktion passt in eine breitere Tendenz. Viele börsennotierte Bitcoin-Miner suchen nach neuen Einkommensquellen jenseits des traditionellen Minings. Die Margen im Mining stehen unter Druck durch höhere Energiekosten, mehr Konkurrenz und Volatilität im Bitcoin-Kurs.
KI-Infrastruktur könnte attraktiver sein. Laut Marktanalyst Ran Neuner bringt das Bitcoin-Mining schätzungsweise 57 bis 129 Dollar pro Megawatt, während KI-Infrastruktur möglicherweise 200 bis 500 Dollar pro Megawatt generieren kann.
Diese Entwicklung hat auch eine Kehrseite. Wenn immer mehr Miner ihre Energie und Infrastruktur in Richtung KI verlagern, könnte weniger Rechenleistung für das Bitcoin-Netzwerk verbleiben.
Kurzfristig dürfte das kein großes Problem sein, da sich die Mining-Schwierigkeit automatisch anpasst. Sollte die Tendenz jedoch anhalten, könnte sich die Struktur des Miningsektors verändern. Die besten Energieverträge könnten dann nicht mehr an Bitcoin-Mining, sondern an KI-Rechenzentren gehen.
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