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Blockstream-Chef Adam Back hat erneut scharfe Kritik an Altcoins und Meme-Coins geäußert. Laut dem bekannten Bitcoin-Pionier bewegt sich der Kryptomarkt langsam auf eine realistischere Bewertung dieser Token zu.
In einer Mitteilung auf X erklärt Back, dass die sogenannte effiziente Markthypothese letztlich viele Altcoins auf null Dollar drücken wird. Ihm zufolge war diese Entwicklung bereits vor Jahren vorhersehbar.
„Das habe ich schon vor zehn Jahren gesagt“, schrieb er. Back zufolge hat es nur viel länger gedauert, bis Anleger erkannten, welche Projekte seiner Meinung nach kaum dauerhaften Wert haben.
Der Chef beschreibt viele Altcoins dabei als „Luftnummern“, also Kryptowährungen ohne starkes Fundament oder langfristigen Nutzen.
Die Aussagen von Adam Back fügen sich in die seit Jahren anhaltende Debatte zwischen Bitcoin-Maximalisten und Befürwortern von Altcoins ein. Bitcoin-Anhänger betonen, dass Bitcoin (BTC) sich durch seine dezentrale Struktur, das feste maximale Angebot, die starke Sicherheit und die lange Erfolgsbilanz auszeichnet.
Aus dieser Perspektive werden viele Altcoins und Meme-Coins vor allem als spekulative Projekte ohne starkes Fundament oder dauerhaften wirtschaftlichen Wert angesehen.
Der Zeitpunkt von Backs Bemerkungen ist auffällig. Bitcoin dominiert derzeit einen großen Teil des Kryptomarktes. Die Bitcoin-Dominanz liegt bei etwa 59 Prozent, was bedeutet, dass der Großteil des Kapitals im Markt weiterhin in BTC fließt.
Historisch gesehen übt eine so hohe Bitcoin-Dominanz oft Druck auf Altcoins aus. Anleger werden vorsichtiger und entscheiden sich häufiger für größere und etablierte Kryptowährungen, während kleinere Projekte Schwierigkeiten haben, neues Kapital anzuziehen.
Dadurch bleiben viele Altcoins zurück, trotz Phasen, in denen die Spekulation um Meme-Coins oder neue Token vorübergehend auflebt.
Gerade in solchen Marktbedingungen haben es kleinere Kryptoprojekte oft schwerer. Obwohl einige Altcoins und Meme-Coins während euphorischer Phasen stark steigen, folgen bei abkühlendem Sentiment meist auch deutliche Korrekturen.
Laut Adam Back trifft das vor allem auf Meme-Coins zu. Er argumentiert, dass viele dieser Token hauptsächlich von Hype, sozialen Medien und Spekulation leben, statt von echten Anwendungen oder nachhaltigen Geschäftsmodellen.
Deshalb bleiben Meme-Coins seiner Meinung nach besonders anfällig für starke Kursschwankungen, sobald Liquidität aus dem Markt verschwindet oder Anleger vorsichtiger werden.
Trotz der Kritik repräsentiert der Meme-Coin-Sektor immer noch Milliarden Dollar an Marktwert. Beliebte Token wie Dogecoin (DOGE), Shiba Inu (SHIB) und Pepe (PEPE) verfügen über starke Gemeinschaften und ein aktives Handelsvolumen.
Back zweifelt jedoch daran, dass diese Vermögenswerte ihren Wert halten können, sobald das spekulative Momentum abnimmt und die Marktbedingungen weniger günstig werden.