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Die treuesten Bitcoiner ließen sich von dem heftigen Rückgang, den Bitcoin (BTC) erlitten hat, nicht abschrecken. Seit Bitcoin Anfang Oktober seinen Höchststand erreichte und die Baisse einsetzte, haben Langzeitinvestoren über 900.000 Coins hinzugefügt. Damit sind jetzt 71,6 Prozent aller Bitcoins fest gebunden, was positive Auswirkungen auf den Kurs hat.

Erfahrene Investoren halten 15 Millionen BTC

On-Chain-Daten von CryptoQuant zeigen, dass Langzeitinvestoren insgesamt 15,04 Millionen Bitcoin besitzen. Das ist der höchste Stand seit dem 1. Oktober 2025 und entspricht 71,6 Prozent des umlaufenden Angebots.

Langzeitinvestoren sind Anleger, die ihre Bitcoins seit mehr als einem Jahr in ihrer Wallet halten, ohne sie zu bewegen. Diese Gruppe wird am Kryptomarkt oft als ‚Smart Money‘ bezeichnet, da sie typischerweise bei niedrigen Kursen kauft und erst bei großen Spitzen verkauft.

Ihr Verhalten ist somit ein wichtiger Indikator. Je mehr Bitcoins sie halten, desto weniger sind auf dem Markt verfügbar. Ein geringeres Angebot bedeutet, dass schon eine kleine zusätzliche Nachfrage den Kurs deutlich nach oben treiben kann.

‚Angebotsverknappung‘

Der Kryptoanalyst CryptoZeno weist darauf hin, dass diese Gruppe nun wieder eine Schwelle erreicht hat, die in der Vergangenheit oft einen Wendepunkt markierte.

Immer wenn Langzeitinvestoren einen so großen Teil des Angebots in Händen hielten, folgte eine explosive Rally. So war es 2013, 2016, 2019 und Ende 2022.

Besonders interessant ist, was während des Rückgangs unter der Oberfläche geschah. Seit Bitcoin Anfang Oktober seinen Höchststand von 126.000 Dollar erreichte und die Baisse eintrat, haben Langzeitinvestoren ihren Bestand um mehr als 900.000 BTC erweitert.

Das ist genau das Gegenteil von dem, was wir bei früheren Zyklusspitzen beobachteten. 2014, 2018, 2021 und beim lokalen Höchststand Anfang 2025 begannen Langzeitinvestoren massiv zu verkaufen, um ihre Gewinne an spät einsteigende Einzelinvestoren zu realisieren.

Jetzt kaufen sie hingegen ein, während der Kurs fällt und Kleinanleger in Panik geraten.

„Diese Divergenz deutet historisch auf eine Angebotsverknappung hin, nicht auf eine Bildung von Höchstständen. Smart Money absorbiert die Volatilität, während der Einzelhandel weiterhin eine tiefere Korrektur erwartet.“

Anders gesagt: Während Kleinanleger noch nervös sind und einen neuen Crash befürchten, kaufen die erfahrenen Akteure leise die verfügbaren Coins auf. Laut CryptoZeno ähnelt die aktuelle Situation eher einer frühen Wiederakkumulation als einem Markt, der vor einem weiteren Einbruch steht.

„Wenn sich die Geschichte erneut wiederholt, könnte BTC die letzte prä-parabolische Kompressionsphase vor der nächsten vertikalen Expansionsphase erleben. Der Markt wird immer ruhiger, während die On-Chain-Überzeugung an Stärke gewinnt. Diese Kombination bleibt nie lange unbemerkt.“

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