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Der Kryptomarkt steht erneut unter Druck. Bitcoin (BTC) ist unter die Grenze von 115.000 Dollar gefallen, während Ethereum (ETH) und XRP noch tiefer sinken mit Verlusten von 6,4 und 7,5 Prozent.
Und es könnte heute noch unruhiger werden. Es laufen nämlich für etwa 7 Milliarden Dollar an BTC- und ETH-Optionen aus, was oft zu zusätzlichen Kursfluktuationen führt.
Auf der Handelsplattform Deribit laufen heute Optionen im Wert von über 7 Milliarden Dollar aus. Das sind Verträge, mit denen Händler BTC oder ETH zu einem festen Preis kaufen oder verkaufen können, solange sie dies innerhalb einer vereinbarten Frist tun.
Wichtig zu verfolgen ist das sogenannte ‘max pain’-Niveau. Das ist das Preisniveau, bei dem die meisten Optionsinhaber Verluste erleiden. Große Akteure, oft die Verkäufer dieser Optionen, versuchen den Kurs dorthin zu drücken. Je näher der Kurs an diesem Niveau liegt, desto weniger müssen sie auszahlen.
Für Bitcoin liegt dieser Punkt bei 117.000 Dollar, etwas über dem aktuellen Kurs von 114.700 Dollar. Das könnte bedeuten, dass der Kurs noch etwas Aufwärtsdruck erhält in Richtung dieses Niveaus. Wir sehen oft, dass der BTC-Kurs im Vorfeld eines solchen großen Ablaufs zum max pain-Niveau tendiert.
Bei Ethereum sieht das Bild etwas anders aus. Das max pain-Niveau liegt bei 3.550 Dollar, während der aktuelle Kurs bei etwa 3.610 Dollar liegt. Dieser Unterschied ist klein, könnte aber für leichten Abwärtsdruck sorgen. Eine große Korrektur scheint jedoch unwahrscheinlich, es sei denn, das Sentiment verschlechtert sich weiter.
Der Rückgang von heute kommt nicht überraschend. Der amerikanische Präsident Donald Trump hat neue Importzölle angekündigt für Länder ohne Handelsabkommen mit den USA. Unter anderem sind Syrien, Laos und die Schweiz betroffen. Die Botschaft: Wer keinen Deal abschließt, zahlt den Preis.
Obwohl diese Zölle erst in einer Woche in Kraft treten, reagierte der Markt sofort. Der Handelskrieg sorgt für Unsicherheit, und Krypto bildet dabei keine Ausnahme.
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