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Laut CNBC ist es in diesem Jahr nicht Bitcoin (BTC) oder Ethereum (ETH), die im Rampenlicht stehen, sondern Ripples XRP. In einer aktuellen Sendung wurde die Kryptowährung sogar als „die Chance des Jahres“ bezeichnet. Die Kryptowährung profitiert derzeit von einer außergewöhnlichen Kombination von Faktoren. Aber was macht diesen Coin im Jahr 2026 so vielversprechend?
Der XRP-Kurs stieg in den ersten Tagen des Jahres um über 33 Prozent auf fast 2,42 Dollar. Inzwischen hat eine leichte Korrektur eingesetzt und XRP wird rund um 2,28 Dollar gehandelt.

Dennoch hebt sich XRP deutlich von anderen großen Krypto-Projekten ab. Bitcoin stieg im gleichen Zeitraum um etwa 8,8 Prozent, während Ethereum ein Plus von 12,2 Prozent verzeichnete.
Für XRP bedeutet dies eine willkommene Aufholjagd. Im Juli erreichte der Coin noch ein Allzeithoch von 3,65 Dollar, hinkte danach jedoch lange Zeit hinterher. Während Bitcoin im Oktober auf ein Rekordhoch von 126.000 Dollar stieg, blieb XRP damals hinter den Erwartungen zurück. Nun scheint sich der Coin von dieser Phase der unterdurchschnittlichen Performance zu lösen.
Auch institutionelle Anleger scheinen neues Vertrauen in XRP gefunden zu haben. Seit der Einführung der US-amerikanischen XRP-Spot-ETFs im November sind bereits über 1,25 Milliarden Dollar hineingeflossen, wie aus Daten von SoSoValue hervorgeht.
Bemerkenswert: Seit ihrer Einführung verzeichneten die Fonds keinen einzigen Tag mit Nettoabflüssen. Diese konstante Zuflüsse deuten darauf hin, dass Anleger bewusst auf XRP setzen.
Es wird angenommen, dass ein erheblicher Teil dieser Zuflüsse von institutionellen Investoren stammt. Diese dürfen oft nicht direkt in Kryptowährungen investieren, jedoch in solche regulierten Börsenfonds. Institutionen agieren meist mit einer langfristigen Perspektive, was den Verkaufsdruck auf XRP verringert.
Auch unter der Oberfläche sieht es vielversprechend aus. Laut Daten des Analyseplattform CryptoQuant befinden sich die XRP-Reserven auf Kryptobörsen auf dem niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Das bedeutet: Weniger Angebot, somit weniger potenzieller Verkaufsdruck.
Gleichzeitig nimmt die Netzwerkaktivität schnell zu und das Sentiment in sozialen Medien ist auffallend positiv. Sowohl Privatanleger als auch das ‚Smart Money‘ scheinen sich optimistisch in Bezug auf die Kursentwicklung im Jahr 2026 zu zeigen.
Auch technisch gesehen zeigt sich ein positives Bild für XRP. Analyst Steph is Crypto hebt die starken Ähnlichkeiten zwischen dem Kursverlauf von XRP im Jahr 2026 und dem von 2017 hervor. In beiden Fällen durchlief der Kurs eine langanhaltende Konsolidierungsphase, gefolgt von einem scharfen Rückgang, der in einem Falling Wedge endete.
Im Jahr 2017 markierte dieses Muster den Beginn eines großen Kursanstiegs. Jetzt scheint sich das Szenario zu wiederholen. Der Kursrückgang ist vorbei, der Verkaufsdruck lässt nach und der Kurs bricht aus einer ähnlichen Phase der Stagnation aus.
XRP fällt nach dem Scheitern des Clarity Act um mehr als 9 Prozent. Technische Signale deuten dennoch auf eine mögliche Erholung in Richtung 1,70 Dollar hin.
XRP verlor 12 Prozent, nachdem der CLARITY Act im US-Senat gescheitert war. Dennoch sieht sich Ripple rechtlich besser aufgestellt als viele andere Coins.
XRP ist nach der Ablehnung des CLARITY Act massiv eingebrochen. Nun sind Käufer gefragt, um einen noch größeren Absturz abzuwenden.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.