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Die wirtschaftliche Lage für Bitcoin (BTC)-Miner steht zunehmend unter Druck. Ein neuer Bericht des Vermögensverwalters CoinShares zeigt, dass ein beträchtlicher Teil der weltweiten Miningbranche Schwierigkeiten hat, profitabel zu bleiben. Zwischen 15 und 20 Prozent der gesamten Miningkapazität sind derzeit unrentabel.
Ein wesentlicher Maßstab für die Einnahmen der Miner ist der Hash-Preis: der Ertrag pro Einheit Rechenleistung. Im Februar 2026 fiel dieser auf etwa 28 Dollar pro Petahash pro Sekunde und Tag, den niedrigsten Stand seit dem letzten Bitcoin-Halving.
Inzwischen liegt der Hash-Preis bei rund 33 Dollar, bleibt aber nahe dem Tiefpunkt der letzten fünf Jahre. Besonders Miner mit älterer Ausrüstung oder hohen Energiekosten können ihre Kosten kaum noch decken.
Die verschlechterte Lage hat mehrere Ursachen. Der Bitcoin-Kurs steht relativ niedrig, während die Schwierigkeit im Netzwerk weiter steigt. Das bedeutet, dass Miner immer mehr Rechenleistung benötigen, um die gleiche Belohnung zu verdienen. Zudem bleiben die Einkünfte aus Transaktionsgebühren begrenzt, was die Gesamterträge weiter drückt.
Die Auswirkungen sind mittlerweile im Netzwerk sichtbar. Am 20. März sank die Mining-Schwierigkeit um etwa 7,7 Prozent, einer der größten Rückgänge in diesem Jahr. Das deutet darauf hin, dass einige Miner ihre Geräte abgeschaltet haben. Die gesamte Rechenleistung im Netzwerk nimmt dadurch ab, was es den verbleibenden Minern etwas erleichtert.
Laut CoinShares haben Miner mit Hardware der Mittleren Generation derzeit die größten Schwierigkeiten. Bei Stromkosten von 0,05 Dollar pro Kilowattstunde oder höher arbeiten diese Akteure oft unrentabel. Der Zugang zu günstigeren Energiequellen ist entscheidend, um über Wasser zu bleiben. Miner mit der neuesten und effizientesten Ausrüstung haben noch ausreichend Spielraum, selbst bei üblichen Strompreisen.
Falls der Bitcoin-Kurs 2026 unter 80.000 Dollar bleibt, erwartet CoinShares, dass der Hash-Preis weiter sinkt. Laut Forschungsleiter James Butterfill könnte das dazu führen, dass weniger effiziente Miner ihre Tätigkeiten einstellen.
Das könnte das Wachstum der gesamten Hashrate bremsen und letztlich für mehr Stabilität in der Branche sorgen. Doch die vorläufige Schlussfolgerung ist klar: Der Bitcoin-Miningsektor bewegt sich in eine Phase, in der nur die am kostengünstigsten und effizientesten operierenden Akteure überleben können.
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