Eine Gruppe von zehn europäischen Banken, darunter ING und BNP Paribas, arbeitet an der Einführung eines Euro-Stablecoins, um der US-Dominanz auf dem Stablecoin-Markt etwas entgegenzusetzen.

Die Initiative ist inzwischen in das neu gegründete Unternehmen Qivalis eingebracht worden. Nach den aktuellen Plänen soll Mitte 2026 eine digitale, an den Euro gekoppelte Währung starten. Der Hauptsitz von Qivalis befindet sich in Amsterdam.

Europäische Kooperation für digitale Souveränität

Das Stablecoin-Projekt wurde erstmals im September angekündigt und umfasst inzwischen zehn teilnehmende Banken, darunter ING, UniCredit, KBC und Danske Bank. Jüngst ist auch BNP Paribas hinzugestoßen. Die beteiligten Institute wollen von dem Wachstum der Stablecoins profitieren. Besonders gefragt sind Stablecoins, die an den US-Dollar gekoppelt sind – etwa USDT von Tether, das mehr als 185 Milliarden Dollar an im Umlauf befindlichen Tokens aufweist.

Bei eurogebundenen Stablecoins ist der Wettbewerb bislang deutlich geringer. Das bekannteste Beispiel ist EURC von Circle (USDC). Dieser Euro-Stablecoin kommt auf eine Marktkapitalisierung von rund 331 Millionen Dollar (281 Millionen Euro).

Laut Qivalis soll der Euro-Stablecoin schnelle und kostengünstige Zahlungen ermöglichen. Die erste Anwendung liegt jedoch im Handel mit Kryptowährungen. Dafür beantragt das Unternehmen bei De Nederlandsche Bank eine Lizenz als Electronic Money Institution. Die erwartete Dauer des Genehmigungsverfahrens liegt bei sechs bis neun Monaten.

Rückhalt von Aufsehern und Zentralbanken

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat wiederholt ihre Sorge über das Aufkommen privater Stablecoins geäußert – insbesondere über US-Produkte, die außerhalb der Aufsicht europäischer Institutionen liegen. Nach Angaben von Floris Lugt, Leiter digitale Vermögenswerte bei ING und designierter CFO von Qivalis, zeigt sich die EZB gegenüber dem Qivalis-Projekt „sehr unterstützend“: 

„Sie machen sich Sorgen über die Dominanz von Dollar-Stablecoins, die von Fintechs emittiert werden.“ 

Parallel dazu entwickelt die EZB mit dem digitalen Euro ein eigenes öffentliches Alternativangebot. Der große Unterschied: Dieser soll nicht auf einer Blockchain ausgegeben werden.

Ziel ist es in jedem Fall, mehr strategische Autonomie im europäischen Zahlungsverkehr zu schaffen. Qivalis rechnet damit, in den kommenden 18 bis 24 Monaten auf rund 50 Mitarbeitende zu wachsen.

Ein wichtiges Detail: Das Unternehmen strebt zunächst keinen Gewinn an. „Wir wollen der europäische Standard werden“, sagt der niederländische CFO des Unternehmens, Floris Lugt. „Am Ende ergibt sich daraus dann von selbst ein profitables Unternehmen.“

Schon deine 15 XRP als Willkomensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
Tether: USDT vor größtem monatlichen Rückgang seit FTX-Crash

Tether: USDT vor größtem monatlichen Rückgang seit FTX-Crash

Tether: USDT vor größtem monatlichen Rückgang seit FTX-Crash
Société Générale führt Euro-Stablecoin ins XRP-Netzwerk ein
Digitale Euro entscheidend laut Bundesbank-Präsident – EU steht unter Zeitdruck
Mehr Stablecoin news

Meist gelesen

Elon Musks Grok sagt XRP-Kurs für Februar 2026 voraus
XRP-Kursprognose: Wie viel ist 1.000 XRP Ende Q1 2026 wert?
„XRP bei 0,10 Dollar verpasst? Martinez sieht jetzt die zweite Chance“
Newsbit
Im Store anzeigen
Siehe