Der Kurs von XRP, dem Krypto-Coin von Ripple, steht in den letzten Tagen erheblich unter Druck. Seit letzter Woche ist der Preis um fast 10 Prozent gefallen. Das macht Anleger nervös, vor allem weil mehrere Signale stark an 2022 erinnern. In diesem Jahr erlebte XRP einen starken Kursrückgang, der viel Vertrauen erschütterte.
Bekannte Muster kehren zurück
Blockchain-Daten zeigen, dass neue Anleger XRP derzeit günstiger kaufen als Investoren, die schon länger im Markt sind. Dies setzt die ältere Gruppe unter Druck, da sie Verluste erleidet. 2022 führte dasselbe Muster zu zusätzlichen Verkäufen und weiteren Kursrückgängen.
Auch das Handelsvolumen signalisiert Schwäche. Während der Preis fällt, nimmt der Handel ab. Das bedeutet, dass Investoren bei niedrigeren Preisen nicht massiv einsteigen. Es fehlt die Überzeugung, dass der Boden erreicht ist. Dieses Bild sahen wir auch kurz vor dem großen Crash 2022.
Technische Indikatoren warnen
Technische Indikatoren verstärken dieses negative Bild. Die Momentumstruktur ähnelt stark der von 2021/2022. Analysten beobachten daher die Unterstützungszone um 1,85 Dollar genau.
Fällt XRP darunter, könnte der Rückgang sich beschleunigen. In diesem Szenario wäre sogar ein Kurs unter 1 Dollar möglich, ein wichtiges psychologisches Niveau. Das entspräche einem Rückgang von 45 Prozent vom aktuellen Stand.

Bleibt Hoffnung auf Erholung?
Trotzdem ist nicht alles verloren. Einige Analysten sehen Anzeichen für eine mögliche Trendwende. Es bildet sich ein Muster, das auf eine Erholung hindeuten könnte, aber nur, wenn XRP wieder über 2,20 Dollar schließen kann. Bricht der XRP Kurs anschließend auch die Zone um 2,50 Dollar, kann eine deutliche Aufwärtsbewegung folgen.
Derzeit erscheint dies jedoch schwierig. Der breitere Kryptomarkt steht unter Druck und fällt weiter aufgrund makroökonomischer Unsicherheiten wie der neu aufgeflammten Handelskonflikte und Spannungen auf den Finanzmärkten. Solange dieses Sentiment anhält, wird ein schneller Anstieg auf diese Niveaus zunehmend unwahrscheinlicher.
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