Die Nachfrage nach XRP unter größeren Investoren nimmt langsam zu. In den vergangenen neun Tagen haben sogenannte Wale ihre Positionen um 1,09 Prozent erweitert, was mehr als 120 Millionen Token entspricht.
Auffällig ist, dass sie gerade dann zukaufen, wenn der Kurs fällt. Das deutet darauf hin, dass diese Akteure bewusst auf niedrigeren Niveaus einsteigen und auf eine zukünftige Kurssteigerung vertrauen.
Wale bleiben trotz fallendem XRP-Kurs aktiv
Große XRP-Inhaber erweitern weiterhin ihre Positionen, selbst wenn der Kurs unter Druck steht. Zwischen dem 22. und 30. März stieg der Gesamtbestand dieser sogenannten Wale von etwa 11,05 Milliarden auf 11,17 Milliarden Token, wie Daten von Santiment zeigen. Um den 28. März wurde sogar ein Höchststand von fast 11,21 Milliarden Token erreicht.
Bemerkenswert ist, dass diese Käufe stattfanden, während der XRP-Kurs im gleichen Zeitraum um sechs Prozent auf etwa 1,35 Dollar fiel. Dass große Akteure gerade bei einem Rückgang einsteigen, wird häufig als Zeichen dafür gesehen, dass sie langfristig höhere Kurse erwarten.
Technisches Bild zeigt erste Erholungssignale
Trotz des jüngsten Rückgangs zeigen sich vorsichtige positive Signale im Chart. In den vergangenen Tagen scheint XRP eine Doppelbodenformation auszubilden, ein Muster, das oft auf eine mögliche Trendwende hinweist.
Auch auf dem Vier-Stunden-Chart fällt etwas auf. Der Relative Strength Index (RSI) zeigt eine bullische Divergenz. Das bedeutet, dass sich das Momentum bereits verbessert, während der Kurs noch unter Druck steht. Oft ist dies ein frühes Anzeichen dafür, dass sich der Trend drehen könnte.
Zusammen mit der steigenden Nachfrage von größeren Investoren und der anhaltenden Akkumulation durch Wale wächst die Chance auf eine Erholung. Gleichzeitig bleibt die allgemeine Marktruhestörung ein entscheidender Faktor, der eine solche Bewegung verstärken oder bremsen kann.
Was wissen große Investoren, das der Markt noch nicht sieht?
Die kurze Antwort: Niemand weiß es mit Sicherheit. Doch das Muster ist bekannt. Wale kaufen selten grundlos in großem Stil. Die Kombination von Faktoren, die sie wahrscheinlich berücksichtigen, ist offensichtlich: Der institutionelle Zufluss über ETFs bleibt im Jahresvergleich stark, die technische Chartanalyse zeigt frühe Umkehrsignale, und der Kurs liegt deutlich unter den Niveaus zu Beginn des Jahres.
Historisch gesehen war die Akkumulation durch große Akteure während Kursrückgängen oft ein Vorbote für eine Erholung. Gleichzeitig bleibt die allgemeine Marktruhestörung durch den Krieg mit Iran ein Faktor, der jede Erholung beschleunigen oder bremsen kann.
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