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Für Ripple’s XRP sehen die Aussichten immer düsterer aus. Nach dem tiefsten Stand seit fast vier Monaten brach der Kurs heute erneut stark ein, und ein großer Abwärtstrend scheint sich abzuzeichnen. Der technische Analyst Ivo Melchers von Newsbit erklärt, welche Niveaus entscheidend sind.
Während sich zuletzt immer mehr Altcoins aus ihrer Winterstarre lösen, bewegt sich XRP seit Monaten in derselben Spanne. Am vergangenen Donnerstag wurde das untere Ende dieses zeitaufwendigen Bereichs getestet, und es sieht so aus, als ob der Kurs dorthin zurückkehren möchte.

Zum ersten Mal seit dem 7. Februar fiel der XRP-Kurs unter 1,27 Dollar, erholte sich in den darauffolgenden Tagen jedoch wieder auf 1,3640 Dollar. Heute sehen wir erneut ein deutliches Minus von etwas mehr als 2 Prozent, was die Spannung auf dem Markt erneut anheizt.
Sollte XRP aus der Spanne ausbrechen, könnte der Kurs weiter in Richtung des vorherigen Tiefs von 1,12 Dollar fallen, um Liquidität zu gewinnen. Dies würde einen weiteren Rückgang von 14 Prozent im Vergleich zum aktuellen Stand von 1,3050 Dollar bedeuten.
Auf dem Wochendiagramm zeigt sich, dass XRP nun schon fast ein Jahr in einem negativen Trend steckt. Seit Mitte Juli lässt sich eine Abwärtstrendlinie ziehen, unter der der Kurs beständig bleibt.

Nach einer mittlerweile viermonatigen Konsolidierung, in der sich die Unterstützung bei rund 1,30 Dollar mehrfach bewährt hat, könnte die Trendlinie bald durchbrochen werden. Das muss nicht zwangsläufig Feuerwerk bedeuten, könnte aber den Beginn einer Trendwende einleiten.
Von einer echten Wende kann erst die Rede sein, wenn die Zone zwischen etwa 1,84 und 1,98 Dollar zurückerobert wird. Zunächst liegt der Fokus jedoch auf 1,55 Dollar, dem oberen Ende der Spanne im Tagesdiagramm, ein Niveau, das vorerst außer Reichweite scheint.
Dennoch gibt es einen Hoffnungsschimmer. Der Relative Strength Index (RSI), ein Indikator für die Stärke hinter einer Kursbewegung, steigt langsam, aber stetig. Der Kurs hat sich in den letzten Monaten kaum bewegt, aber unter der Oberfläche nimmt das Momentum zu.
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