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Der XRP-Kurs steht seit Monaten unter Druck und scheint vorerst weiter zu fallen. Seit Jahresbeginn ist XRP (XRP) um mehr als 25 Prozent gesunken und pendelt um die 1,40 Dollar. On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass die Schwäche noch anhalten könnte.
Trotz starker Entwicklungen rund um das XRP Ledger (XRPL) gelingt es der Coin nicht, den Widerstand um 1,50 Dollar zu überwinden. Die Folge ist ein Rückgang der Marktkapitalisierung auf etwa 85 Milliarden Dollar.
Ein wesentlicher Grund für den schwachen Kurs ist das Verhalten großer Investoren, auch Whales genannt. Daten von CryptoQuant zeigen, dass die Anzahl der Transaktionen großer XRP-Halter zu Börsen auf ein Rekordniveau gestiegen ist.
Das ist oft ein Zeichen dafür, dass große Akteure ihre Positionen abbauen. Dieser anhaltende Verkaufsdruck erschwert eine Erholung des Kurses und drückt das Marktsentiment.
Parallel dazu passiert etwas Auffälliges auf dem Derivatemarkt. Die sogenannten Funding Rates auf Binance sind zuletzt positiv geworden. Das bedeutet, dass viele Händler auf einen Anstieg des XRP-Kurses setzen.
Dies klingt positiv, kann jedoch das Gegenteil bewirken. Fällt der Kurs, während viele Trader long positioniert sind, kann es zu einem sogenannten Long Squeeze kommen. Dabei werden Hebelpositionen zwangsweise geschlossen, was zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugt und den Kursrückgang beschleunigt.
Die Kombination aus zunehmendem Verkauf durch große Investoren und einer überwiegend optimistischen Derivatemarktstimmung macht die Situation fragil. Solange XRP nicht nachhaltig über 1,50 Dollar ausbricht, bleibt das Risiko eines weiteren Kursrückgangs hoch.
Die kommende Zeit wird daher entscheidend. Hält der Verkaufsdruck an, könnte der XRP-Kurs weiter fallen. Sollte jedoch die Nachfrage zurückkehren und der Widerstand überwunden werden, könnte das Sentiment schnell drehen.
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