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Die Stimmung unter XRP-Anlegern hat sich deutlich eingetrübt und befindet sich laut Analyseplattform Santiment in der sogenannten „Angstzone“. Historisch gesehen leitete das häufig eine Erholungsphase ein und könnte daher sogar ein positives Signal für den XRP Kurs sein.
Santiment berichtet, dass das soziale Sentiment rund um XRP den niedrigsten Stand seit Oktober erreicht hat. Beim letzten Mal, als die Marktlage ähnlich negativ war – am 21. November – legte der Kurs innerhalb von drei Tagen um 22 Prozent zu.
Laut der Plattform könnte sich nun erneut ein vergleichbares Szenario abzeichnen.
XRP fiel am Donnerstag um 4,6 Prozent auf knapp unter 2,10 US‑Dollar und war damit der schwächste Wert unter den zehn größten Kryptowährungen. Der Token liegt rund 42 Prozent unter seinem Hoch aus dem Juli 2025.
Nicht alle Analysten werten den Rückgang als Vorboten weiterer Schwäche. Justin d’Anethan, Forschungsleiter bei Arctic Digital, sagt, XRP bewege sich in einer Zone, in der Kapitulation und Bodenbildung oft zusammenfallen. Seiner Ansicht nach könnte eine Kombination aus regulatorischen Fortschritten und institutioneller Nachfrage später als Katalysator wirken.
Auch Nick Ruck, Researchdirektor bei LVRG, hebt hervor, dass XRP trotz des Abwärtstrends klar über 2 US‑Dollar notiert. Er verweist auf über 750 Millionen US‑Dollar Zuflüsse in Spot‑ETF’s im vergangenen Monat als Zeichen dafür, dass größere Marktakteure am Ball bleiben.
Die Zuflüsse in XRP ETF’s sind in dieser Woche spürbar zurückgegangen. Die Nettozuflüsse am Donnerstag beliefen sich auf 12,8 Millionen US‑Dollar – den niedrigsten Wert seit dem 21. November. Seit dem Start im November bleiben die Ströme jedoch positiv, mit insgesamt rund 881 Millionen US‑Dollar verwaltetem Vermögen, verteilt auf fünf Fonds.

Eine Rally ist damit keineswegs garantiert, doch Analysten betonen, dass das negative Sentiment nicht zwangsläufig bearish ist. In früheren Fällen bildete genau diese Phase häufig die Basis für eine Trendumkehr.
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