Der XRP-Kurs erhielt in der vergangenen Woche einen kräftigen Dämpfer. Innerhalb von sieben Tagen verdampften mehr als 31 Milliarden Dollar an Wert. Aber XRP steht nicht allein.
Der gesamte Kryptomarkt hatte zu kämpfen, und auch an den Aktienbörsen ist die Stimmung negativ. Vor allem Tech-Aktien bekommen heftige Schläge. Anleger treten offenbar massenhaft auf die Bremse. Dennoch gibt es gerade bei XRP Signale, dass eine Erholung bevorstehen könnte.
Wale drücken XRP unter kritisches Niveau
Die Marktkapitalisierung von XRP fiel von 198 auf 167 Milliarden Dollar, ein Einbruch um gut dreizehn Prozent. Der Kurs fiel sogar unter 2,90 Dollar. Ein wichtiger Grund: große Investoren – die sogenannten Wale – verkauften massenhaft. Wallets mit 10 bis 100 Millionen XRP haben seit dem 18. August rund 470 Millionen Token abgestoßen.
Das ist die größte Verkaufswelle seit Juli, als Wale noch 660 Millionen XRP auf den Markt warfen. Auffällig ist, dass dieser neue Ausverkauf unmittelbar begann, nachdem XRP unter die psychologische Marke von 3 Dollar gefallen war. Historisch führt dieses Niveau häufiger zu kräftigen Korrekturen.
Zusätzliche Unsicherheit durch träge Aufsichtsbehörden
Als ob der Verkaufsdruck nicht schon genug wäre, kommt noch regulatorische Unklarheit hinzu. Die US-SEC verschob die Entscheidung über einen möglichen XRP-Spot-ETF auf den 19. Oktober. Und das, obwohl Analysten zuvor noch von einer 95-prozentigen Chance auf eine Genehmigung sprachen.
Auch Ripples Antrag auf eine Banklizenz, der seit Juli auf dem Tisch liegt, lässt weiter auf sich warten. Das sorgt für zusätzliche Zweifel bei Anlegern.
Technischer Indikator deutet auf eine Wende hin
Dennoch ist nicht alles düster. Laut Analyst Ali Martinez zeigt der TD-Sequential-Indikator im Tageschart eine 9 – ein Muster, das häufig einen Trendwechsel ankündigt.

Der Kurs hält sich vorerst um 2,80 Dollar. Sollte neue Kaufkraft einsetzen, sind 3,10, 3,25 und 3,50 Dollar die nächsten Widerstände. Fällt XRP jedoch unter die aktuelle Unterstützung, droht erneut erheblicher Verkaufsdruck.
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