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Bitcoin (BTC) startet schwach in die neue Woche, da ein Friedensabkommen zwischen Iran und den USA weiterhin in weiter Ferne liegt. Investoren erwarten zudem in dieser Woche neue US-Inflationsdaten und einen Wechsel an der Spitze der Federal Reserve.
Der Bitcoin-Kurs hat die Woche mit einem Rückgang begonnen, nachdem Donald Trump den Vorschlag Irans abgelehnt hat, den Krieg zu beenden. Die Ölpreise steigen, was auch die Aktienmärkte belastet.
Die Straße von Hormus ist seit Kriegsbeginn größtenteils geschlossen. Es handelt sich um die engste und wichtigste Engstelle im weltweiten Ölhandel, durch die normalerweise ein Fünftel aller Öl- und Gaslieferungen fließt.
Iran blockiert die Durchfahrt nun schon seit über zehn Wochen. Schiffe dürfen nur auf von Iran festgelegten Routen und mit iranischer Genehmigung passieren. In der vergangenen Woche passierten beispielsweise ein panamaischer Massengutfrachter und ein katarischer Gastanker die Straße, doch der große Strom bleibt weitgehend aus.
Der Ölpreis ist seit Kriegsbeginn stark gestiegen, was sich deutlich in den US-Inflationsdaten widerspiegelt. So stieg der Verbraucherpreisindex (CPI) im März von 2,4 auf 3,3 Prozent, das höchste Niveau seit April 2024.
Auch der bevorzugte Inflationsindikator der Fed, der PCE-Preisindex, zeigte im März einen ähnlichen Anstieg. Er lag bei 3,5 Prozent im Jahresvergleich, gegenüber 2,8 Prozent im Februar. Die Kerninflation, ohne Lebensmittel und Energie, erreichte mit 3,2 Prozent den höchsten Stand seit November 2023.
Morgen werden die CPI-Zahlen für April bekannt gegeben. Einen Tag später folgt der Produzentenpreisindex (PPI), der die Preisentwicklung auf Fabrikebene zeigt.
Aufgrund des Krieges sind Zinssenkungen vorerst nicht zu erwarten. Im Gegenteil: Der Markt hält eine Zinserhöhung dieses Jahr mittlerweile für wahrscheinlicher als eine Senkung.
Je niedriger die Inflationszahlen ausfallen, desto schneller könnte das wieder Thema werden. Aber das hängt maßgeblich davon ab, wie schnell ein Friedensabkommen geschlossen wird und die Straße von Hormus wieder geöffnet werden kann.
Niedrigere Zinsen sind in der Regel gute Nachrichten für risikoreiche Anlagen wie Bitcoin. Günstigeres Kapital bedeutet mehr Geld, das Investoren in den Markt pumpen können. Je länger die Zinsen hoch bleiben, desto weniger Rückenwind für Krypto.
Am letzten Arbeitstag der Woche bekommt die Fed einen neuen Vorsitzenden. Der US-Senat stimmt diese Woche über Kevin Warsh ab, der Jerome Powell nachfolgen wird. Powells Amtszeit endet am 15. Mai.
Das Ergebnis scheint bereits festzustehen. Die Republikaner haben eine Mehrheit von 53 Sitzen und der Demokrat John Fetterman hat zugesagt, dafür zu stimmen.
Trump wird auf jeden Fall erleichtert aufatmen. Der Präsident hat Powell lange öffentlich kritisiert, weil der Fed-Chef sich weigerte, die Zinsen in seinem Tempo zu senken.
Trump hofft, dass Warsh die Zinsen sofort senkt. Aber da sich auch der Arbeitsmarkt erholt hat (letzte Woche fiel der Arbeitsmarktbericht stärker als erwartet aus), könnte der Präsident erneut enttäuscht werden. Ende des Monats steht ein neues Zinsurteil an.
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