US-Präsident Donald Trump behauptet, Iran sei bereit, den Krieg zu beenden, aber die USA fordern bessere Bedingungen. Iran dementiert dies jedoch und sieht keinen Grund für Gespräche mit Washington.

Der Konflikt, der nun bereits drei Wochen andauert, hat über 3.750 Menschenleben gefordert und die globalen Energiemärkte erschüttert.

Widersprüchliche Signale bei Verhandlungen

Trump sagte am Samstag bei NBC, dass Iran verhandeln wolle, er jedoch nicht zustimme, solange die Bedingungen nicht adäquat seien. Seiner Meinung nach müsse jede Vereinbarung „sehr solide“ sein und die Garantie beinhalten, dass Iran sein Nuklearprogramm aufgibt.

Aus Teheran kam dagegen eine ganz andere Botschaft. Außenminister Abbas Araghchi erklärte bei CBS, dass Iran weder Gespräche noch einen Waffenstillstand angefragt habe. „Wir waren bereits im Gespräch mit den Amerikanern, als sie beschlossen, uns anzugreifen“, sagte er. Solange Trump nicht anerkennt, dass er einen „illegalen Krieg“ führt, werde sich Iran weiter verteidigen.

Dennoch scheint sich hinter den Kulissen etwas zu bewegen. In einem Interview mit Al-Araby Al-Jadeed zeigte sich Araghchi in einem bemerkenswert anderen Ton. Iran begrüße laut ihm „jede regionale Initiative, die zu einem fairen Ende des Krieges führt,“ vorausgesetzt, es gebe Garantien, dass dies nicht erneut geschehe und es werde Entschädigung für die Schäden geleistet.

Ausweitung der Angriffe über die gesamte Golfregion

Der Konflikt beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Iran. Am Sonntag hörten Bewohner von Dubai Explosionen, als das Luftabwehrsystem der VAE erneut iranische Raketen und Drohnen abwehrte. Seit Kriegsbeginn musste das Land mehr als 1.600 Drohnen und 300 Raketen abfangen.

Die Auswirkungen sind in der ganzen Region spürbar. Im Hafen von Fujairah, einem der letzten Ölexporteure außerhalb der Straße von Hormuz, wurden die Exporte nach einem Drohnenangriff, der einen Brand verursachte, einen Tag lang eingestellt. Am Sonntag wurden die Operationen wieder aufgenommen. In Abu Dhabi konnte ein Brand im Ruwais Industrial Complex nach einem früheren Angriff unter Kontrolle gebracht werden.

Auch die Nachbarländer sind betroffen. Saudi-Arabien schoss mindestens 10 Drohnen bei Riad und im Osten des Landes ab. In Bahrain heulten die Sirenen und die Einwohner wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Das Aluminiumunternehmen Alba, das die weltgrößte Schmelzhütte an einem Standort betreibt, begann vorsorglich drei Produktionslinien stillzulegen, was 19 % der Gesamtkapazität ausmacht.

Jordanien fing in der vergangenen Woche 79 ballistische Raketen und Drohnen ab, doch sechs Geschosse durchbrachen die Verteidigung. Neun Menschen wurden verletzt.

USA greifen Kharg-Insel an und drohen mit Schäden an Öl-Infrastruktur

Die USA und Israel führten am Samstag Angriffe auf die Kharg-Insel durch, das Zentrum der iranischen Ölexporte. Laut Trump seien die militärischen Anlagen dort vollständig zerstört, die Öl-Infrastruktur habe er jedoch bewusst verschont. Sollten die freien Durchfahrtsrechte durch die Straße von Hormuz weiter blockiert werden, werde er diese Zurückhaltung aufgeben, warnte er.

Trump gestand zugleich ein, dass die Zerstörung der iranischen Armee nicht ausreiche, um die Schifffahrt zu sichern. Mit Drohnen, Seeminen und Kurzstreckenraketen könne Teheran weiterhin eine Bedrohung darstellen. Die USA würden daher die iranische Küste weiterhin intensiv bombardieren, um dem entgegenzuwirken.

Um die Straße von Hormuz langfristig wieder zu öffnen, rief Trump andere Länder dazu auf, Kriegsschiffe zu entsenden. Er nannte konkret China, Frankreich, Japan, Südkorea und das Vereinigte Königreich.

Humanitäre Verluste steigen

Die Zahl der Todesopfer seit Beginn des Konflikts am 28. Februar beträgt inzwischen über 3.750. Laut der in den USA ansässigen Human Rights Activists News Agency starben mehr als 3.000 Menschen in Iran. Dutzende Tote gab es in den Golfstaaten und in Israel. Die USA verzeichneten 13 gefallene Soldaten.

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