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Ethereum (ETH) zeigt erneut Lebenszeichen. Der Ethereum-Kurs ist über 2.150 Dollar gestiegen und mehrere Signale deuten darauf hin, dass sich das technische Bild allmählich verbessert. Auffällig dabei ist ein wichtiger Bewertungsindikator, der ein Niveau erreicht hat, das seit 2022 nicht mehr gesehen wurde.
Das wirft die Frage auf, ob Ethereum dabei ist, eine neue größere Aufwärtsbewegung zu starten.
Der erste Schritt ist getan. Ethereum hat es geschafft, den Widerstand um 2.150 Dollar zu überwinden. Das ist wichtig, da diese Zone in den letzten Monaten mehrfach Erholungsversuche gebremst hat.
Da Bullen diese Hürde nun genommen haben, richtet sich der Fokus auf die nächsten Niveaus. Kurzfristig erwarten Trader vor allem einen Test des März-Hochs um 2.385 Dollar. Darüber rückt die Zone zwischen 2.475 und 2.635 Dollar ins Visier.

Die technische Struktur verbessert sich dabei zunehmend:
Interessant ist, dass diese Erholung laut Analyse hauptsächlich von der Spotmarkt getragen wird. Das ist in der Regel ein gesünderes Signal als eine Rally, die ausschließlich auf Hebel und Futures basiert.
Die Daten zeigen, dass die Spotnachfrage im April stark geblieben ist, während Futures-Händler die Bewegung zwar unterstützen, aber noch nicht dominieren. Auch die Funding Rate ist positiv, was auf eine leichte Long-Bias hindeutet, ohne dass der Markt sofort überhitzt erscheint.

Das passt zu einer kontrollierten Akkumulationsphase statt eines wilden spekulativen Anstiegs.
Das auffälligste Signal kommt vom sogenannten Macro Index Oscillator. Dieser steht derzeit bei -2,42, einem Niveau, das auf eine seltene Unterbewertungszone hinweist.

Historisch trat eine solch tiefe negative Stellung häufiger auf, als Verkäufer erschöpft waren und der Markt zu drehen begann.
Das macht diesen Indikator interessant, da er nicht nur den Preis betrachtet, sondern auch das Verhalten der Anleger, die Zyklusposition und On-Chain-Daten einbezieht.
Der Gedanke ist einfach:
Dennoch ist es noch zu früh, um eine vollständige Bullrun auszurufen. Laut der Analyse des pseudonymen Analysten sunmoon erfolgt die echte Bestätigung erst, wenn Ethereum auch die Zone um 2.400 bis 2.500 Dollar zurückerobert.

Erst dann würde sich das größere Bild wirklich von einer Erholung innerhalb einer schwachen Struktur zu einer überzeugenderen Trendwende wandeln.
Zusätzlich wird wahrscheinlich eine stärkere Partizipation der Futures erforderlich sein. Der Spotmarkt leistet aktuell viel Arbeit, aber für einen kräftigeren Ausbruch ist meist auch breitere Marktunterstützung nötig.
Ethereum zeigt derzeit also mehrere Signale, die Bullen ermutigen. Der Kurs liegt wieder über 2.150 Dollar, die Spotnachfrage bleibt stark und ein wichtiger Makroindikator befindet sich auf einem Niveau, das in früheren Zyklen häufig mit Tiefpunkten zusammenfiel.
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