In einer unerwarteten Wendung wurden 71 Millionen Dollar, oder 66,5 Millionen Euro an gestohlenen Kryptowährungen, die während eines kürzlichen Wallet-Poisoning-Betrugs verloren gingen, an das Opfer zurückgegeben. Die Rückerstattung erfolgte am 12. Mai und betraf Ethereum-Token, die von einem noch unbekannten Angreifer zurückgegeben wurden.
71 Millionen Dollar an falsche Adresse gesendet
Der Diebstahl selbst fand am 3. Mai statt, als ein Investor 71 Millionen Dollar, oder 66,5 Millionen Euro, an Wrapped Bitcoin (WBTC) an eine gefälschte Adresse sandte, verleitet durch ein Wallet-Adresse, die der eigenen sehr ähnelte. Diese Wallet-Vergiftungsbetrug wurde dadurch verschärft, dass das Opfer die Echtheit der Adresse nur durch Überprüfung der ersten und letzten Zeichen validierte, was zur Übertragung von 97% ihres Vermögens führte.
Kurz nach dem Vorfall veröffentlichte das On-Chain-Sicherheitsunternehmen SlowMist einen Bericht, der die IP-Adressen der Angreifer zurückverfolgte, vermutlich aus Hongkong, wobei der Einsatz von VPNs nicht ausgeschlossen ist. Nach dieser Veröffentlichung entschied sich der Angreifer, die gesamte Summe an den ursprünglichen Besitzer zurückzugeben.
WBTC in Ethereum umgewandelt
Bevor die Rückzahlung erfolgte, hatte der Angreifer die gestohlenen WBTC in etwa 23.000 ETH umgewandelt und diese dann über mehr als 400 Krypto-Wallets verteilt. Dies deutet auf eine mögliche Vorbereitung zum Waschen der Gelder hin, die letztendlich doch zurückgegeben wurden.
Dieses Ereignis wirft Fragen über die Motive des Diebes auf: War es eine Tat des Reue, der Einfluss eines White-Hat-Hackers oder die Angst vor rechtlichen Folgen? Wie auch immer, die plötzliche Rückkehr solch erheblicher Beträge nach einem so bemerkenswerten Diebstahl ist ein seltenes Ereignis in der Welt der Kryptowährung.
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Sicherheitslücke gefährdet Tausende Krypto-Wallets
Tausende Krypto-Wallets könnten wegen einer Sicherheitslücke bei der Erstellung sogenannter Seed-Phrases für Diebstahl anfällig sein.
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