Der Grund, warum Aktien seit Monaten in einem Seitwärtsmuster verharren, ist kein Zufall. Unter der Oberfläche verschiebt sich das makroökonomische Umfeld. Nicht abrupt, sondern langsam und hinterhältig. Genau das macht diese Phase gefährlicher als einen klassischen Ausverkauf.

Der Kern des Problems: Der Motor, der die Risikobereitschaft jahrelang automatisch ankurbelte, Kreditwachstum und Liquidität, läuft nicht mehr auf Hochtouren. Darunter leidet der Bitcoin-Kurs erheblich.

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Warum Aktien nicht durchbrechen

Der Markt hat es mittlerweile dreimal nicht geschafft, neue Allzeithochs zu erreichen. Das ist kein technischer Zufall, sondern eine Reflexion der abnehmenden Kaufbereitschaft.

Wichtiger Unterschied:

  • Es gibt wenig aggressiven Verkauf, aber auch immer weniger strukturelle Kaufbereitschaft.
  • Das deutet auf ein Übergangsregime hin:
  • Das Kreditwachstum in der Wirtschaft nimmt leicht ab
  • Die Liquidität verlangsamt sich am Rand
  • Die realen Zinsen bleiben hoch, während das Wachstum abkühlt
  • Die Zinserwartungen für die US-Notenbank wirken neutral bis leicht negativ auf die Liquidität

In einem solchen Umfeld werden Kursrückgänge nicht automatisch gekauft und Rallyes nicht fortgesetzt. Das zeigt sich jetzt in Indizes wie dem Russell, der bereits einige Prozent unter dem Höchststand notiert – ohne Panik, aber auch ohne Erholungskraft.

Die US-Notenbank als Bremse, nicht als Unterstützung

Ein entscheidender Punkt ist die veränderte Haltung der US-Notenbank. Während man früher die kurzfristige Inflation „übersehen“ hat, ist die Notenbank jetzt restriktiver gegenüber sinkenden Inflationserwartungen.

Konkret:

  • Inflationsswaps (Inflationserwartungen) sinken
  • SOFR-Swaps (Interbankenzinsen) bleiben hoch
  • Reale Zinsen (Zinsen minus Inflation) sind hoch und drücken auf risikobehaftete Anlagen
  • Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Januar ist ziemlich gering

Das bedeutet, dass die US-Notenbank derzeit keine aktive Liquiditätsunterstützung bietet, während der Markt immer noch zu optimistisch auf die Anzahl der Zinssenkungen in den Jahren 2026–2027 eingestellt ist. Wenn diese Erwartungen weiter zurückgeschraubt werden, entsteht zusätzlicher Abwärtsdruck auf Aktien.

Drei Szenarien für Aktien

Die Strategie ist daher bewusst neutral, mit drei möglichen Wegen:

  • Ein begrenzter Ausverkauf durch Positionierung, ohne makroökonomische Verschlechterung → Gelegenheit, taktisch Long zu gehen
  • Deutliche Beschleunigung von Wachstum und Liquidität → strukturell Long
  • Weitere Verschlechterung von Wachstum und Liquidität → Short-Position

Bis sich eines dieser Szenarien materialisiert, ist Geduld die Strategie. In solchen Märkten werden überaktive Anleger oft „zerlegt“.

Und was bedeutet das für Bitcoin?

Für Bitcoin ist dieses makroökonomische Bild entscheidend. Bitcoin verhält sich immer weniger wie ein reines Spekulationsobjekt und immer mehr wie ein liquiditätssensitives Makro-Asset. Das bedeutet:

  • Weniger automatisches Aufwärtspotenzial, solange die Liquidität nicht wieder anzieht
  • Weniger extreme Rückgänge, solange es keine Kreditkrise gibt
  • Mehr Korrelation mit makroökonomischen Regimen als mit Erzählungen

In einer Umgebung abnehmender Kaufbereitschaft bei Aktien, aber ohne Panik, passt auch das aktuelle Verhalten von Bitcoin: Konsolidierung, Frustration und ausbleibende Euphorie.

Das ist keine Schwäche, sondern Konsistenz. Noch wichtiger: Sobald eines der folgenden beiden Dinge passiert, ändert sich das Spielfeld:

  • Die US-Notenbank wird gezwungen, schneller zu lockern, als derzeit eingepreist
  • Das Wirtschaftswachstum schwächt sich so stark ab, dass Liquiditätsunterstützung unvermeidlich wird

In beiden Fällen verbessert sich das Liquiditätsregime, und historisch gesehen ist dies der Moment, in dem Bitcoin relativ stark zu performen beginnt.

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