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Dushyant Shahrawat, Direktor für FinTech Investment Banking bei Rosenblatt Securities, erwartet, dass das Initial Public Offering (IPO) von Ripple verzögert wird. Laut Shahrawat liegt der Grund für diese erwartete Verzögerung in der aktuellen turbulenten Situation auf dem Fintech-Markt.
In einem Interview mit Jill Malandrino, einer Finanzreporterin und Marktanalystin bei NASDAQ, betonte Dushyant Shahrawat, dass der Fintech-Index der Top 55 Fintech-Unternehmen um 60% gefallen ist. Dieser Index hat einen Tiefpunkt erreicht, der in den letzten zwei bis drei Jahren nicht vorgekommen ist. Shahrawat stellte fest, dass dieser Abwärtstrend bei verschiedenen Arten von Unternehmen innerhalb des Fintech-Sektors auftritt, sowohl bei frühen Start-ups als auch bei etablierten Unternehmen. Diese enttäuschenden Leistungen führen zu einer allgemeinen Zurückhaltung in der Branche, insbesondere was das Starten neuer IPOs betrifft.
Deshalb erwartet Dushyant Shahrawat, dass Ripple vorerst vorsichtig sein wird mit der Planung eines eigenen IPOs. Er meint, dass der aktuelle Abschwung in der Fintech-Branche zu einer vorsichtigeren Stimmung unter den Investoren führen könnte, was die Investitionen in Kryptowährungen und Blockchain-Startups beeinflussen könnte. In einem als instabil angesehenen Markt könnten Investoren zögern, Risiken einzugehen.
Analystin Linda Jones hat einen spezifischen Zeitraum in 2024 identifiziert, der eine ausgezeichnete Gelegenheit für das Initial Public Offering (IPO) von Ripple bieten könnte. Sie weist auf Mai 2024 als einen potenziell idealen Moment hin. Jones stützt ihre Prognose auf die Erwartung eines aufkommenden Bullenmarktes in dieser Periode, möglicherweise angetrieben durch sinkende Inflation und fallende Zinssätze.
Diese günstigen wirtschaftlichen Bedingungen könnten den IPO-Markt stimulieren, was Mai 2024 zu einem optimalen Zeitpunkt für Ripple machen könnte, um den Schritt an die Börse zu machen. Sollte sich die wirtschaftliche Situation bis Mai jedoch nicht verbessern, schlägt Jones vor, dass Ripple möglicherweise bis 2025 warten könnte, um ein IPO zu starten.
Eine andere wichtige Entwicklung, die die Position von Ripple verbessern könnte, ist eine endgültige und erfolgreiche Abwicklung des Rechtsstreits gegen die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC). CEO Brad Garlinghouse von Ripple ist der Meinung, dass sein Zahlungsunternehmen in den wichtigsten Aspekten des Falles eine starke Position hat.
Garlinghouse betonte, dass Ripple bereit ist, falls nötig, den Rechtskampf fortzusetzen, sogar bis zum Obersten Gerichtshof der USA. Er glaubt, dass die SEC in weiteren Berufungsverfahren wahrscheinlich keinen Erfolg haben wird, angesichts der historischen Urteile des Obersten Gerichtshofs. Ein günstiger Ausgang dieses Rechtsstreits könnte Ripples Position erheblich stärken, besonders im Vorfeld eines möglichen IPOs.
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