Warren Buffett ist bekannt für seine klugen Investitionen, die ihm ein Milliardenvermögen eingebracht haben. Dennoch scheut der berühmte Investor nicht davor zurück, auch seine Fehler einzugestehen. In einem kürzlichen Interview äußerte er, dass er eine seiner wichtigsten Positionen zu früh verkauft hat.

Buffett gesteht Fehler ein, doch Gewinn bleibt enorm

Der amerikanische Top-Investor Warren Buffett gibt zu, dass er Apple-Aktien zu früh verkauft hat. Dennoch hat ihm die Investition weiterhin enorme Gewinne eingebracht.

„Ich habe zu früh verkauft. Aber ich habe auch sehr früh gekauft,“ sagte Buffett in einem Interview mit CNBC.

Berkshire Hathaway, Buffetts Investmentunternehmen, verdiente mehr als 100 Milliarden Dollar (vor Steuern) an Apple. Damit ist es eine seiner erfolgreichsten Investitionen aller Zeiten.

Buffett stieg über Berkshire Hathaway erstmals im ersten Quartal 2016 bei Apple ein. Damals lag der Kurs zwischen 22 und 28 Dollar pro Aktie, abhängig vom genauen Einstiegszeitpunkt. Auch in den folgenden Jahren, insbesondere 2017 und 2018, baute das Unternehmen die Position weiter aus, zu Preisen von 30 bis etwa 60 Dollar.

Ein Großteil der Aktien wurde dann 2023 und 2024 verkauft. Im zweiten Quartal 2024 verkaufte Berkshire Hathaway fast 389.400.000 Apple-Aktien. Damit wurde etwa die Hälfte der Gesamtposition abgebaut. Der Verkauf brachte schätzungsweise rund 82 Milliarden Dollar ein.

Im Jahr 2024 lag der Apple-Kurs zwischen 160 und 260 Dollar. Danach stieg der Preis weiter an. Der Allzeithoch wurde Ende 2025 bei 285,92 Dollar erreicht. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung liegt der Kurs niedriger, bei etwa 248 Dollar.

Trotz des Verpassens von Milliarden an zusätzlichem Gewinn kann Berkshire dies teilweise durch andere Investitionen kompensieren. So verdiente das Unternehmen kürzlich etwa 2 Milliarden Dollar mit Öl. Dies ist auf die stark steigenden Ölpreise infolge des Krieges im Nahen Osten zurückzuführen.

Apple bleibt Favorit, doch Preis muss sinken

Buffett muss sich keine Sorgen machen. Auch nach dem umfangreichen Verkauf bleibt Apple die größte Position innerhalb von Berkshire Hathaway. Der Investor bleibt dem Unternehmen gegenüber positiv eingestellt. So sagte er im Interview: „Ich bin sehr froh, dass es unsere größte Position ist.“

Dennoch hält er den aktuellen Preis der Aktie für zu hoch. Selbst nach den jüngsten Rückgängen sieht er noch keinen attraktiven Einstiegszeitpunkt. „Es ist nicht unmöglich, dass Apple zu einem Preis kommt, bei dem wir viel kaufen würden. Aber nicht in diesem Markt,“ erklärt er.

Neben seiner Meinung zum Kurs lobte Buffett auch den Apple-Chef Tim Cook. Er sieht ihn als eine starke Führungspersönlichkeit, der das Unternehmen erfolgreich nach der Ära des Gründers Steve Jobs weitergeführt hat.

Buffett zufolge ist Cook jemand, der mit jedem gut auskommt. Das macht ihn laut dem Investor besonders wertvoll für das Unternehmen.

Wie Buffett Berkshire groß machte

Warren Buffett begann schon in jungen Jahren mit dem Investieren. Seine ersten Aktien kaufte er im Alter von elf Jahren und entwickelte schnell ein starkes Interesse an den Finanzmärkten.

1965 übernahm er die Kontrolle über Berkshire Hathaway. Was damals noch eine angeschlagene Textilfabrik war, baute er zu einem Investmentunternehmen mit Beteiligungen an Dutzenden großen Unternehmen aus. Unter seiner Führung wuchs es zu einem der größten Konzerne der Welt heran, mit einem Wert von über 1 Billion Dollar.

Ende 2025 ging eine Ära zu Ende. Im Alter von 95 Jahren trat Buffett als CEO von Berkshire Hathaway zurück,nachdem er mehr als sechzig Jahre lang das Ruder in der Hand gehalten hatte. Er übergab die tägliche Leitung an seinen Nachfolger Greg Abel, bleibt jedoch als Vorsitzender aktiv.

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