Der Bitcoin-Kurs stürzte nach der Einführung der Spot Bitcoin ETFs ab und erreichte schließlich einen vorläufigen Tiefpunkt von 38.500 Dollar. Nach zwei Handelswochen scheint sich der Staub langsam zu legen, und auch der Bitcoin-Kurs beginnt vorsichtig zu stabilisieren. On-Chain-Indikatoren deuten darauf hin, dass Bitcoin „überverkauft“ ist, aber nichts ist unter den aktuellen Umständen sicher.
Ein Licht am Ende des Tunnels?
Was den Verkauf von Grayscale angeht, scheint es jetzt endlich ein Licht am Ende des (roten) Tunnels für Bitcoin zu geben. Seit Beginn verkauften Aktionäre des Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) ihre Anteile, was zu einem enormen Abwärtsdruck auf den Bitcoin-Kurs führte.
Nun scheinen diese Verkäufe langsam nachzulassen. Aber die große Frage ist natürlich, ob die anderen ETFs das positive Momentum fortsetzen können.
Sobald der Verkauf (oder das Ausbluten) von GBTC aufhört, wird es interessant zu sehen, ob die neuen ETFs tatsächlich neues Kapital für den Markt einsammeln oder ob die Menschen einfach von Grayscale zu beispielsweise BlackRock wechseln.
Hodlonaut, ein bekannter Bitcoiner, weist darauf hin, dass Grayscale jedenfalls keine Bitcoins drucken kann und dass diese Verkäufe nicht endlos weitergehen können.
Was denkt ihr? Ist das Grayscale-Elend bald wirklich vorbei?
Gefahren für den Kryptomarkt?
Wenn wir dem Advanced Network Value to Transaction (NVT) Signal Glauben schenken dürfen, ist Bitcoin derzeit nahe einem Tiefpunkt. Dieser On-Chain-Indikator zeigt, dass der Wert der jüngsten Transaktionen relativ niedrig ist, verglichen mit der gesamten Marktkapitalisierung von Bitcoin.

Normalerweise ist das ein Signal, dass Bitcoin sich um einen Tiefpunkt herumbewegt.
So könnte es sein, dass der Kurs von 38.500, den wir sahen, der Tiefpunkt der ETF-Dip für Bitcoin war, aber natürlich gibt es keine Sicherheit in der Finanzwelt.
Interessant ist, dass einige Langzeit-Halter (Menschen, die ihren Bitcoin 155 Tage oder länger besitzen) begannen, Verluste auf ihre Bitcoins zu nehmen.
Diese Formen der „Kapitulation“, wie wir das in der Finanzwelt nennen, könnten darauf hindeuten, dass wir uns einem Tiefpunkt nähern. Aber sicher wissen tun wir das natürlich nicht.
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