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Der Bitcoin- (BTC) Kurs steht erneut unter Druck und heizt die Debatte über die Tragfähigkeit des aktuellen Marktzyklus an. Nach Einschätzung des bekannten Traders Peter Brandt steuert der Markt auf einen Bärenmarkt zu. In der Kursgrafik zeigen sich Signale, die in der Vergangenheit häufig größeren Einbrüchen vorausgingen.
Der US-Trader und Analyst mit langjähriger Markterfahrung warnt, dass die parabolische Aufwärtslinie von Bitcoin nach unten durchbrochen wurde. In einem Beitrag auf X weist Brandt darauf hin, dass ähnliche Ausbrüche in der Vergangenheit oft zu heftigen Korrekturen von bis zu 80 Prozent geführt haben.
Er hält es daher für durchaus möglich, dass BTC in Richtung 25.000 Dollar fällt – was einem Rückgang von 80 Prozent gegenüber dem diesjährigen Hoch von 126.000 Dollar entsprechen würde.
Nach Brandts Analyse folgen die Bullenmärkte von Bitcoin einem Muster “exponentiell abnehmender Renditen”. Nach jedem Halving fällt die Profitabilität geringer aus als im vorherigen Zyklus. Häufig enden diese Phasen in einem steilen, parabolischen Anstieg, der abrupt zusammenbricht – und der aktuelle Zyklus scheint diesem Muster zu folgen.
Brandts Warnung fügt sich in das Bild früherer Marktzyklen. Nach dem Allzeithoch von gut 67.000 Dollar im November 2021 sackte Bitcoin auf unter 16.000 Dollar ab – eine Korrektur von 76 Prozent. 2017 erreichte der Kurs zunächst ein Hoch von rund 20.000 Dollar, bevor er um 84 Prozent auf etwa 3.200 Dollar fiel.
Bis ein Boden gefunden ist, vergeht oft einige Zeit: Sowohl nach dem Hoch von 2017 als auch nach dem Rekord von 2021 dauerte es etwa ein Jahr, bis der Markt seinen Tiefpunkt markierte.
Auch in diesem Zyklus war der Anstieg zunächst spektakulär. Im Oktober markierte BTC mit 126.000 Dollar ein neues Rekordhoch. Nach einer scharfen Korrektur im November auf rund 80.000 Dollar erholte sich der Kurs wieder bis auf 94.000 Dollar. Inzwischen notiert Bitcoin jedoch erneut tiefer, bei rund 87.000 Dollar.
Nach Brandts Einschätzung kann es noch dauern, bis Bitcoin wieder neue Höchststände erreicht. Bereits im November erklärte er, er erwarte, dass die Kryptowährung erst 2029 die Marke von 200.000 Dollar ansteuert – ein deutlicher Kontrast zu anderen Analysten, die bereits in diesem Jahr mit neuen Rekorden rechnen.
Ob BTC tatsächlich um 80 Prozent abstürzen wird, weiß niemand mit Sicherheit. Analyst Jelle sieht jedoch Anlass zur Hoffnung. Auf Basis seiner technischen Analyse bildet sich im Dreitages-Chart offenbar eine bullische Divergenz heraus. Das bedeutet: Während der Bitcoin-Kurs tiefere Tiefs markiert, zeigt der Relative Strength Index (RSI) höhere Tiefs.
Der RSI ist ein technischer Indikator, der misst, ob ein Asset wie Bitcoin überkauft oder überverkauft ist. Diese Entwicklung gilt als Signal, das in der Vergangenheit häufiger wichtigen Trendwenden vorausging. Auch bei den letzten beiden großen Böden im Zyklus war dieses Muster zu beobachten – was laut Jelle auf eine bevorstehende Erholung hindeuten könnte.
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