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Die letzten Monate des Jahres sorgen bei Bitcoin (BTC) oft für Feuerwerk – entsprechend hoch sind die Erwartungen vieler Analysten für den restlichen Verlauf des Jahres 2025.
Der Oktober verläuft bislang nicht wie erhofft, dennoch gibt es weiterhin zahlreiche prominente Stimmen, die in diesem Jahr einen Kurs von 250.000 US-Dollar erwarten. Mike Novogratz sieht das etwas anders.
„Das Jahresende ist nur noch zweieinhalb Monate entfernt“, sagte der CEO von Galaxy Digital am Mittwoch in einem Interview mit CNBC. „Da müsste schon eine Menge Verrücktes passieren, um derart viel Momentum aufzubauen.“
Bei einem aktuellen Wert von knapp 109.000 US-Dollar müsste Bitcoin um 129 Prozent zulegen. Dafür bleiben noch zehn Wochen.
2020 legte Bitcoin im Schlussquartal um 104,15 Prozent zu und 2017 sogar um 142,81 Prozent, wie Daten von CoinGlass zeigen. Heute ist allerdings deutlich mehr Kapital nötig, um den Kurs in Bewegung zu setzen.
Analyst Tom Lee von Fundstrat teilte vor ein paar Monaten noch die Erwartung, dass Bitcoin in diesem Jahr auf 250.000 US-Dollar steigen wird. Arthur Hayes, Gründer von BitMEX, glaubt ebenfalls weiterhin daran. Letzterer sagte diese Woche sogar, dass Bitcoin auf 1 Million US-Dollar durchmarschieren könne, machte jedoch keine Angaben zum Zeitpunkt.
Der Bitcoin-Kurs tut sich schon eine Weile schwer, hält sich inzwischen aber seit 122 Tagen über der magischen Marke von 100.000 US-Dollar. „Das sollte die Untergrenze sein“, merkte er an. Vorerst behauptet sich der Kurs noch über 107.000 US-Dollar.
„Auf der Oberseite kommt echte Beschleunigung erst, sobald wir über 125.000 US-Dollar ausbrechen“, sagte er mit Verweis auf Bitcoins jüngstes Rekordniveau von 125.100 US-Dollar am 5. Oktober.
Novogratz nennt zwei mögliche Katalysatoren, die den Bitcoin-Kurs auf neue Rekorde treiben könnten:
Wiederholt Bitcoin die Vergangenheit, würde der Bullenmarkt noch in diesem Jahr enden. Es gibt jedoch viele Analysten, die glauben, dass die Party auch im kommenden Jahr weitergeht. Der niederländische Analyst PlanB sagte diese Woche, „drei Zyklen seien zu wenig, um verlässliche Muster abzuleiten“ und „das Hoch könne genauso gut 2026, 2027 oder 2028 liegen“.
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