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In einem kürzlich veröffentlichten Bericht hat das Blockchain-Sicherheitsunternehmen PeckShield einen klaren Überblick über den finanziellen Schaden gegeben, den die Krypto-Industrie im Jahr 2023 durch Hacks und Betrug erlitten hat. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Gesamtverluste im vergangenen Jahr 2,61 Milliarden Dollar betrugen. Obwohl dies eine erhebliche Summe ist, stellt sie einen Rückgang von 27,78% im Vergleich zu 2022 dar, als der Schaden noch auf etwa 3,6 Milliarden Dollar geschätzt wurde.
PeckShield betont einen positiven Aspekt in ihrer Analyse: Von den mehr als 600 großangelegten Hacks, die das Unternehmen verfolgt hat, wurden über 674 Millionen Dollar zurückgefordert. Dieser Betrag entspricht 25% der gestohlenen Kryptowährung. Laut einer Erklärung des Teams an Cointelegraph war der zurückeroberte Betrag deutlich höher als im Vorjahr. Dieser Erfolg wird effektiveren Verhandlungen mit Hackern und der Implementierung von Bug-Bounty-Programmen zugeschrieben, die zur Identifizierung und Behebung von Sicherheitslücken beitragen.
Der Bericht weist auch auf die Zusammenarbeit mit zentralisierten Börsen, Tether und Strafverfolgungsbehörden als entscheidenden Faktor beim Einfrieren und Zurückfordern von Geldern hin. Darüber hinaus enthüllt PeckShield interessante Daten über die Natur der Vorfälle. So zeigt sich, dass 40% der Hacks im Jahr 2023 mit Flash-Darlehen zu tun hatten, einem Phänomen im Bereich der dezentralisierten Finanzierung (DeFi).
Trotz bestimmter Verbesserungen in der Sicherheit von DeFi bleibt dieser Bereich ein beliebtes Ziel für böswillige Akteure. PeckShield berichtet, dass sage und schreibe 67% der Verluste im Jahr 2023 innerhalb von DeFi stattfanden. Diese besorgniserregende Statistik wird weiter unterstrichen durch die Tatsache, dass 58% der Verluste auf Hacks zurückzuführen waren, während 42% die Folge von Betrug waren.
Auch die Dynamik auf dem Markt der Kryptowährungen bleibt im Wandel. Während Bitcoin zuvor die bevorzugte Währung für illegale Transaktionen war, sehen wir nun eine Verschiebung zu Stablecoins, die seit 2022 einen immer größeren Teil des illegalen Transaktionsvolumens ausmachen.
Obwohl der allgemeine Rückgang der Verluste durch Hacks und Betrug als positive Entwicklung angesehen werden kann, betonen die Zahlen und Trends aus dem Bericht von PeckShield die anhaltende Notwendigkeit für Wachsamkeit und kontinuierliche Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen innerhalb der Krypto-Industrie.
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