Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Die Vereinigten Staaten stehen möglicherweise vor einer neuen Finanzkrise. Das erklärt Henry Paulson, der ehemalige Finanzminister, der während der Krise von 2008 eine Schlüsselfunktion innehatte.
Seiner Meinung nach droht dieses Mal ein Problem, das schwieriger zu bewältigen sein wird. Er fordert die politischen Entscheidungsträger deshalb auf, sich dringend auf ein Szenario vorzubereiten, in dem die Nachfrage nach US-Staatsanleihen zusammenbricht.
Paulson warnt davor, dass das System ins Stocken geraten könnte, sobald die US-Notenbank zum einzigen Käufer von Staatsanleihen wird. In diesem Szenario sinken die Anleihepreise, während die Zinsen steigen. Das macht die Kreditaufnahme für den Staat immer teurer.
Er bezeichnet dies als gefährliche Entwicklung. Während die Regierung 2008 noch über genügend Mittel verfügte, um einzugreifen, sieht es jetzt anders aus. Die US-Staatsverschuldung beläuft sich mittlerweile auf Dutzende Billionen Dollar. Gleichzeitig bleiben die Haushaltsdefizite hoch und die Zinslasten steigen.
Laut Paulson könnte dies zu einer sogenannten „Doom Loop“ führen. Investoren fordern aufgrund des wachsenden Risikos höhere Zinsen, was die Kosten für die Regierung weiter steigen lässt und das Vertrauen zusätzlich belastet.
Der Ex-Minister plädiert deshalb für einen Notfallplan, der sofort umgesetzt werden kann, sobald die Situation eskaliert. Er nennt ihn einen „Break-the-Glass-Plan“, der für den Moment gedacht ist, in dem der Markt wirklich aus dem Ruder läuft.
Wann dieser Moment eintritt, lässt sich laut ihm nicht vorhersagen. Doch er warnt, dass die Folgen schwerwiegend sein könnten, sobald es soweit ist.
„2008 konnten wir die Folgen noch bewältigen,“ erklärt Paulson. „Bei einer Staatsschuldenkrise sieht das jedoch anders aus. Dann wird die Grundlage des Finanzsystems in Mitleidenschaft gezogen.“
Diese Sorgen teilen auch Analysten, die auf das steigende Verhältnis zwischen Verschuldung und Wirtschaftsleistung hinweisen. Es wird erwartet, dass diese Quote innerhalb weniger Jahre ein Rekordniveau erreicht.
Paulson sieht durchaus Lösungen. Er nennt höhere Steuereinnahmen und die Reduzierung der Staatsausgaben als wichtige Schritte. Auch Reformen bei sozialen Programmen könnten notwendig sein.
Dennoch sieht er vor allem ein politisches Problem. Maßnahmen sind oft unpopulär und werden erst dann angegangen, wenn es zu spät ist. „Der Kongress reagiert erst, wenn die Krise bereits eingetreten ist,“ sagt er.
Die Frage bleibt, wie lange die aktuelle Situation tragfähig ist. Solange die Schulden steigen und die Zinsen klettern, nimmt der Druck auf das System weiter zu.
Donald Trump könnte bei den heutigen Zwischenwahlen die Mehrheit im Kongress verlieren. Historische Erfahrungen geben Anlegern dennoch Anlass zur Hoffnung.
Block, Circle und Riot legen diese Woche ihre Quartalszahlen vor. Anleger richten ihr Augenmerk vor allem auf den Bitcoin-Handel, Stablecoins und das Mining.
Morgan Stanley rechnet nach den US-Wahlen mit einer Erholung an den Börsen. Historische Daten deuten auf kräftige Kursgewinne hin, doch es gibt Risiken.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
ChatGPT rechnet für Ende 2026 mit einem XRP-Kurs von 1,45 Dollar. Welches Kurspotenzial gibt es und welche Kursmarken sind wichtig?
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.